These bananas are sweet and beautiful – just like you.

14 10 2010

Ahoi verehrte Lesergemeinde,

aufgrund wiederholter Nachfragen, ob ich mit dem bloggen aufgehört habe, melde ich mich mal wieder… als kleines Lebenszeichen sozusagen. Mir gehts hier rundum gut. Das Fehlen neuer Blogeinträge hat vor allem damit zu tun, dass hier allmählich der Alltag, bzw. eine gewisse Routine eingekehrt ist.

Montags bis Freitags gehe ich zur Arbeit und das Wochenende vertreibe ich mir z.B. mit netten Aktivitäten wie Bootsausflügen nach Talikud (kleine Insel vor Davao), wo man durch glasklares Wasser schnorcheln kann und sich Korallenriffe anguckt, die den Eindruck vermitteln, man wäre im Aquarium – so perfekt und schön und bunt sieht es aus.

Der Strand, an dem wir Mittagspause gemacht haben.

Der Strand, an dem wir Mittagspause gemacht haben.

Das Spanferkel, das es zum Mittagessen gab. Filipinos lieben ihr "Lechon"!

Das Spanferkel, das es zum Mittagessen gab. Filipinos lieben ihr "Lechon"!

Und hinterher noch gemuetlich mit allen ein Bierchen trinken!

Und hinterher noch gemuetlich mit allen ein Bierchen trinken!

Oder ich arbeite an einem BIMUN-Projekt, das ich von zu Hause mitgenommen habe. Leider gibt mein Laptop seit gestern keinen Mucks mehr von sich und von der Recherche gibt es kein Backup – yay. Da schwindet schon das nächste Wochenende hin… oder ich mache Sport, treffe mich mit Freunden, das übliche halt. Kali ist mir mittlerweile echt zu brutal – die Drillübungen machen Spaß, aber nach vier Wochen war ich so weit, die Kenntnisse allmählich mal anzuwenden. Und ich muss sagen, ich habe einfach keine Lust, mich mit Stöcken schlagen zu lassen. Bzw. ich bin noch so schlecht, dass ich aus Versehen meine Trainer verletze (ein blutender Daumen geht schon auf meine Rechnung). Meine große Abneigung gegen Schmerzen im Allgemeinen verdirbt mir den Spaß. Dafür habe ich mich aber diese Woche im Fitnessstudio angemeldet. Auch wenn ich mal wieder gemerkt habe, dass diese Atmosphäre (roboterhaftes Ausharren auf dem Laufband und kollektives Starren auf Fernsehbildschirme) nicht wirklich mein Ding ist, tut es gut, mich nach der Arbeit zu bewegen. Mein rechteckig geformtes Musik-Abspiel-Gerät ist ein treuer Begleiter und hilft enorm, alles auszublenden. Und der Yoga-Pilates-Kurs ist super bis jetzt. Muss nur eine Verbindung aus dem tollen Gruppengefühl beim Kali und dem Sportfaktor im Fitnesstudio finden, dann ist alles perfekt 😉

Als nächstes peile ich übrigens an, etwas detaillierter inhaltlich über unsere Arbeit hier zu berichten. Ich wollte damit warten, bis ich mich eingearbeitet hatte, und jetzt klaut mir das BIMUN-Projekt die Gemütsruhe. Aber demnächst kommt das. Ich fange am 25. Oktober mit dem Sprachkurs an, ich würde es gerne vorher schaffen, aber sonst auf alle Fälle Ende Oktober / Anfang November.

So, und als letztes noch – trotz relativer Stille hier im Blog und allgemeiner Beschäftigtheit: Ich hatte letzte Woche das erste kleine Heimwehtief und vermisse euch. Ich geb mir Mühe, mich per Email und sonstigen Medien der modernen Kommuniktion regelmäßig zu melden. Und liebe Emails, die ich morgens im Postfach vorfinde, zaubern ein leicht behämmertes Grinsen auf mein Gesicht. Denke ganz doll an euch!

PS: Die heutige Überschrift ist ein Zitat von einem Verkäufer auf dem Markt, der mal wieder unter Beweis stellte, dass philippinische Männer die kreativsten Komplimente machen, hahaha! 🙂



1st Asian Bird Fair

26 09 2010

Hier in Davao steppt ja permanent der Bär, und so sollte es einen nicht verwundern, dass hier am vergangenen Freitag und Samstag ein Erste-Sahne-Event zum Thema Vogelschutz stattfand. Da zwei Freunde von mir für die Philippine Eagle Foundation arbeiten und an der Organisation der Veranstaltung maßgeblich beteiligt waren, habe ich natürlich nicht gezögert zuzusagen, als sie nach freiwilligen Helfern gefragt haben. Inge hat mir auch sofort frei gegeben, und so konnte ich Donnerstag Nachmittag beim Aufbau mithelfen sowie Freitag Kinder beim malen betreuen, Schüler durch die Gegend führen und Listen von A nach B durch die Gegend tragen. Insgesamt war nicht immer so viel zu tun, aber man konnte sich auch die anderen Messestände angucken und mit den anderen Helfern zusammen war es eine lustige Erfahrung.

Die Ausstellungszelte unter blauem Himmel und Palmen. Biodiversität schützen angenehm gestaltet.

Die Ausstellungszelte unter blauem Himmel und Palmen. Biodiversität schützen angenehm gestaltet.

Dieser Traum von einem Ausstellungszelt der Philippine Eagle Foundation wurde von uns bei knapp 40°C aufgebaut, aber ich habe auch noch nie einen so schönen "mock forest" gesehen, also war es das wert.

Dieser Traum von einem Ausstellungszelt der Philippine Eagle Foundation wurde von uns bei knapp 40°C aufgebaut, aber ich habe auch noch nie einen so schönen "mock forest" gesehen, also war es das wert.

Neue Freunde :-)

Neue Freunde 🙂

Rica von der Eagle Foundation am Malstand.

Rica von der Eagle Foundation am Malstand.

Mehr neue Freunde!

Mehr neue Freunde!

Die Sicherheitssituation war eher entspannt, sodass die Polizisten lieber Fotos mit den Freiwilligen gemacht haben, als Verbrecher zu jagen...

Die Sicherheitssituation war eher entspannt, sodass die Polizisten lieber Fotos mit den Freiwilligen gemacht haben, als Verbrecher zu jagen...

nur gucken, nicht anfassen...

nur gucken, nicht anfassen...

Diesmal mehr Fotos als Text, in Wirklichkeit wollt ihr ja eh alle nur bunte Bildchen gucken 😛

Viele Grüße ans herbstliche Deutschland!



Hey Joe!

18 09 2010

Nun habe ich mich also schon zwei Wochen in Davao eingelebt. Ich fühle mich deutlich sicherer im Herumlaufen und Herumfahren, meine Orientierung beginnt allmählich, verlässlich zu werden (ist aber noch weit von richtiger Sicherheit entfernt). Auch die permanente Aufmerksamkeit stört mich nicht mehr so sehr, auch wenn ich es natürlich doof finde, dass alle Weißen automatisch US-Amerikaner sind und man immer „Hey Joe!“ gerufen wird. Lustigerweise wird man sogar auf kurzen Fußwegen permanent von Taxifahrern und Tricycles gefragt, ob man nicht gefahren werden will, da Weiße anscheinend keinen Schritt alleine tun können… naja. Anscheinend funktioniert auch der Blog wieder, das ist doch ein hervorragender Anlass, um mal wieder ein bisschen was zu erzählen.

Olivia ist letzten Montag nach Hause geflogen. Von Samstag auf Sonntag haben wir noch in ihren Geburtstag rein gefeiert, bzw. Abschied gefeiert. Ich kann eigentlich überhaupt nicht in Worte fassen, wie sehr sie mir geholfen hat, in Davao anzukommen und mich zurecht zu finden, und ich fand es sehr schade, dass sie so bald abgereist ist. Aber die Party war sehr nett. Filipinos und Filipinas lieben es zu singen. Jemand hatte eine Gitarre mit, und es wurden mehrere Stunden lang Lieder auf Visaya (eine der philippinischen Sprachgruppen aus der Mitte der Philippinen, die Inselgruppe da heißt Visayas, die größte Sprache davon wiederum ist Cebuano) gesungen. Ich konnte zwar nicht mitsingen, aber zuhören war auch schön. Ich sehe es auch kommen, dass ich bald mit zum Karaoke-singen „muss“, da das eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Filipinos ist!

Geburtstagsständchen für Olivia

Geburtstagsständchen für Olivia

Am Montag von Olivias Abreise ging für mich die richtige Arbeit los. Es ist im Moment noch ganz schön aufwendig, mich in das Projekt einzuarbeiten. Immerhin ist das forumZFD seit zwei Jahren auf Mindanao aktiv und es gibt mittlerweile eine Fülle von Dokumenten, die zu sichten wären, Kontakte, die geknüpft wurden und Informationen, die irgendwie zwar da sind, aber für Neuankömmlinge erstmal schwer aufzunehmen und zu speichern sind. Olivia hat mir einen guten Überblick verschafft, aber das hat natürlich nur an der Oberfläche gekratzt. Inge und Daniel sind super, sie nehmen sich sehr viel Zeit, um mir erstmal von sich aus einiges zu erzählen und dann um meine Fragen zu beantworten. Außerdem kann ich mir meine Zeit momentan noch sehr frei einteilen, weil ich mich erstmal in alle Hintergründe und Aktivitäten einlesen soll. Das heißt allerdings nicht, dass es nicht auch schon einiges Konkretes zu tun gäbe. Momentan recherchiere ich Kontakte zu Universitäten und High Schools in Mindanao (hier nochmal ein tief empfundenes Danke an ICEF – vor allem an Markus H – für zwei Jahre Training 😉 ), bearbeite Texte, bastel an Excel-Tabellen rum, bereite den Visumsantrag von unserer Kollegin Hope, die im November in Bonn an einer Fortbildung teilnehmen soll, vor usw. usf. Irgendwie gehen die Tage immer viel zu schnell rum. Mein größeres Projekt wird für die nächsten Wochen sein, eine Art Statusbericht über das Projekt zu verfassen, wenn ich selber einen Überblick gewonnen habe. Dann können sich neu anfangende MitarbeiterInnen schneller einlesen (denn das Team expandiert und expandiert momentan).

Die Atmosphäre im Büro ist super, es macht echt Spaß hier. Wir essen immer gemeinsam zu Mittag (um die Ecke ist eine gute Eatery, die haben jeden Tag ziemlich günstige verschiedene Gerichte (Gemüse, Fisch, Fleisch, oder Salate aus Jackfruit oder Bananenblüten und natürlich REIS) und Francis holt das immer, sodass wir zusammen im Büro essen. Früher sind immer alle zusammen zur Eatery gegangen und haben da gegessen, und wenn Francis nicht da ist, machen wir das auch, aber gewisse philippinische Mitarbeiterinnen wollen nicht durch die Sonne laufen, weil man da ja braun werden könnte :-D). Es ist auch immer Zeit für Zwischenfragen oder einfachmal ein kurzes persönliches Gespräch. Daniel hat mich gestern zum Mittagessen mitgenommen, um eine Partnerin aus einem Forschungsinstitut, die auch zu Frieden auf Mindanao arbeiten, kennen zu lernen, und mit Inge mache ich auch in unserer Freizeit öfter mal was zusammen (z.B. Tatort gucken Sonntag Abend!). Hope ist außerdem immer gut für eine lustige Anekdote oder Fashion-Advice, und Francis ist immer total hilfsbereit und lieb. Was kann man sich sonst noch wünschen?

Hope an ihrem Schreibtisch

Hope an ihrem Schreibtisch

Eine große Neuerung in dieser Woche war außerdem, dass ich Olivias Wohnung übernommen habe. Diese besteht aus einem ziemlich großen und hellen Zimmer mit eigenem kleinen Bad in einem Haus, das mehrere Zimmer an Studenten u.ä. vermietet. Wir benutzen eine gemeinsame Küche und es gibt auch eine Haushälterin, die z.B. auch gegen kleines Geld Wäsche wäscht, aber ich bringe meine einfach in die Wäscherei nebenan (sie kommt mir so zerbrechlich vor und sie muss alles von Hand waschen!). Außer einer völlig durchgelegenen Matratze, die auch noch nie eine richtige Matratze war, sodass man praktisch direkt auf Holz liegt, mag ich das Zimmer sehr. Es ist zwar laut, weil JEDEN Morgen um 5 ein hysterischer Hund anfängt zu kläffen, aber das hat man hier eigentlich überall. Und eine neue Matratze besorg ich mir nächste Woche auch. Wunderbarereweise liegt das Haus in Geh-distanz zum Büro, ich brauch zu Fuß ca. 10 Minuten morgens.

Das Haus, in dem ich wohne. Erster Stock, links (Fenster unter dem kleinen Vordach).

Das Haus, in dem ich wohne. Erster Stock, links (Fenster unter dem kleinen Vordach).

Tja und sonst… ich war außerdem diese Woche Montagabend zum ersten Mal bei einer Massage, das ist hier – wie fast alles – total günstig und extrem super! Wird bestimmt ein regelmäßiges Hobby! Dienstag war ich dann beim Kali-Training. Kali (oder auch Arnis) ist der typische philippinische Kampfsport, der mit Stöcken, bzw. auf höheren Stufen, mit Messern gekämpft wird. Aber keine Sorge, ich fange erst nur mit einem Stock an. Die Gruppe ist total nett und es hat auch Spaß gemacht, aber ich finds schon relativ blutrünstig und weiß nicht, ob ich mich jemals trauen werde, wirklich auf andere Menschen mit Stöcken einzuschlagen. (Obwohl ich weiß, dass die alle viel besser sind als ich und sich verteidigen können – ich mag das Gefühl einfach nicht.) Werde jetzt erstmal noch hingehen, und schauen, wie es sich entwickelt. Außerdem hab es dann noch Abendessen und Spieleabende und eine unfreiwillige Stadtrundfahrt, weil ich nach dem Einkaufen souverän in den falschen Jeep gestiegen bin… aber ich habe trotzdem tapfer nach Hause gefunden, wenn auch nach verschlungenen Umwegen 😉

Alles in allem war die Woche mal wieder sehr cool, aber auch anstrengend. Unser geplanter Strandbesuch heute fiel wegen Regen am Morgen ins Wasser, obwohl es jetzt wieder total sonnig ist. Wir müssen uns noch daran gewöhnen, dass ein Schauer hier schnell vorbei geht, und nur weil ein Sturm im Norden der Philippinen tobt, das nicht heißt, dass wir hier mehr als 10 Minuten kriegen… aber es ist relativ unvorhersehbar.

Noch ein paar Fotos von meinen Rundgängen und sonstigen Touren durch die Stadt:

Ich wohne westlich vom Fluss, downtown ist östlich vom Fluss. Also sind die beiden Brücken, die es gibt, wesentliche Orientierungsmarken für mich. Hier ist eine der beiden.

Ich wohne westlich vom Fluss, downtown ist östlich vom Fluss. Also sind die beiden Brücken, die es gibt, wesentliche Orientierungsmarken für mich. Hier ist eine der beiden.

Kontraste, die zu denken geben.

Kontraste, die zu denken geben.

Bankerohan Public Market. Hier gibt es gaaanz viel frisches Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und auch Klamotten und anderen Kram. Laut und heiß und subbacool!

Bankerohan Public Market. Hier gibt es gaaanz viel frisches Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und auch Klamotten und anderen Kram. Laut und heiß und subbacool!

Bis jetzt ist das große Heimweh zwar ausgeblieben, aber ich denke trotzdem viel an euch und freue mich über jeden Kommentar, jede Email, jedes Skype-Gespräch und jede fb-Nachricht.

Große Umarmungen,
Lara



Kunst und Kuriositäten

10 09 2010

Hallo ihr Lieben,

eigentlich gibt es nicht so viel neues Aufregendes zu berichten. Ich befinde mich immer noch in der Eingewöhnungsphase im Büro und habe in der Stadt viel zu entdecken. Gestern war Olivias letzter Tag auf der Arbeit, da haben wir ab Nachmittag mit allen Kollegen (also zu sechst, unser Team ist ja nicht so riesig) zusammen gesessen, gequatscht, gegessen, getrunken und Musik gehört. Die Atmosphäre ist echt sehr eng und persönlich – ich schätze, das kommt davon, dass wir so wenige sind. War ein sehr netter Nachmittag / Abend, und vor allem habe ich jetzt auch von Francis und Hope ein bisschen mehr mitbekommen und mich mehr mit ihnen unterhalten. Beide sind sehr witzig und total lieb. Bald mach ich auch mal ein Foto von ihnen.

Heute ist frei, weil der Ramadan vorbei ist. Zu den Feiertagen auf den Philippinen gibt es eine lustige Geschichte. Der letzte Präsident hat alle Feiertag, die auf einem Wochenende lagen, auf die nachfolgenden Montage verschoben, und alle Feiertage, die auf Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag lagen, auf den folgenden Freitag. Man könnte also sagen, die Philippinen sind das Land der verlängerten Wochenende. Meine Kollegen beschweren sich schon, weil es jetzt bis zum ersten November keins mehr gibt 😀 Der frisch gewählte neue Präsident macht die Regelung allerdings schon wieder ansatzweise rückgängig. Wunderbarerweise ist es heute auch einigermaßen kühl (also geschätzte 33°C statt 38°C) und es geht ein bisschen Wind. Habe ausgeschlafen und gammel jetzt seit längerem rum, aber gleich geh ich los und erkunde noch ein bisschen die Stadt.

Die letzten Tage bestanden ansonsten auch wieder aus Entdeckungsnachmittagen, Einarbeitung im Büro und einem Spieleabend (ich werde echt zum Risiko-Profi, obwohl das so ein doofes Jungenspiel ist, wo es nur darum geht, wer die größte Armee hat und den anderen mehr haut… aber besser als nie spielen, find ich).

Hier mal wieder ein paar Eindrücke von unseren Rundgängen und Co. Dienstag, als wir zuerst in der Sprachschule waren, sind wir ja danach noch zu diesem Hotel gegangen, wo ganz viel Kunst ausgestellt war. Auch die Außenfassade war interessant (und extrem untypisch!) gestaltet:

Der Hoteleingang - der Adler vermutlich eine Anspielung auf den Philippine Eagle, den es hier gibt, und der vom Aussterben bedroht ist (ganz in der Nähe von Davao ist auch ein Schutzgebiet).

Der Hoteleingang - der Adler vermutlich eine Anspielung auf den Philippine Eagle, den es hier gibt, und der vom Aussterben bedroht ist (ganz in der Nähe von Davao ist auch ein Schutzgebiet).

Die Menschen schlafen in der typisch philippinischen Frucht Durian.

Die Menschen schlafen in der typisch philippinischen Frucht Durian.

Biblische Referenzen?

Biblische Referenzen?

Sweet!

Sweet!

Mittwoch waren wir dann außerdem in zwei Forschungsinstituten, die auch kleine Bibliotheken mit Literatur zum Mindanao-Konflikt besitzen. Da werd ich bestimmt das ein oder andere Mal sitzen. Danach ging es noch zu Davaos absurdester Sehenswürdigkeit (auch wenn ich noch nicht so viel kenne – beknackter kanns gar nicht mehr werden). Eine gold-gänzende Replik von Michelangelos David direkt am Strand. Natürlich haben wir begeistert Fotos gemacht:

Na, hab ich zu viel versprochen?

Na, hab ich zu viel versprochen?

Olivia und ich rebellieren gegen den Meister und ändern einfach mal die Richtung.

Olivia und ich rebellieren gegen den Meister und ändern einfach mal die Richtung.

Und als Höhepunkt ein Straußengehege neben David, direkt am Strand. Warum auch nicht?

Und als Höhepunkt ein Straußengehege neben David, direkt am Strand. Warum auch nicht?

Mit humorvollen Grüßen

eure Lara



Davao for beginners

7 09 2010

Es waren zwei vollgestopfte Tage seit meinem letzten Eintrag!

Am Montag war ich zum ersten Mal im Büro und habe mir dort alles angeschaut. Außer mir und momentan noch Olivia arbeiten dort zwei deutsche Fachkräfte (Inge und Daniel) sowie eine philippinische Verwaltungskraft (Hope) und ein weiterer philippinischer Mitarbeiter (Francis), der sowas wie eine Mischung aus Hausmeister, Security und Mädchen für alles ist. Alle waren super gespannt auf mich und haben mich sehr nett begrüßt. Das Haus, in dem das Büro ist, ist echt schön. Groß, hell und seit kurzem auch klimatisiert – da kann mans aushalten. Inge hat mir dann eine kurze Überblickseinführung in den Arbeitsalltag gegeben und danach hat Olivia mich wieder unter ihre Fittiche genommen, und mir gezeigt, was meine Aufgaben sein werden. Dazu mehr, wenn ich auch wirklich mal in den Arbeitsalltag eingestiegen bin (nächste Woche, schätze ich). Aber fest steht ja, dass ich absolute Schreibtischtäterin sein werde und viel Bürokram erledigen werde, bspw. Pressespiegel zusammen stellen, Daten sortieren und ähnliches.

Unser Büro und Inge, die der Nachbarin zuwinkt

Unser Büro und Inge, die der Nachbarin zuwinkt

Abends war ich dann noch mit Inge schwimmen, das hat sehr gut getan (Wasser in der Hitze + Bewegung nach einem langen Tag voller Input = supi). Und dann haben wir lecker gegessen und zu Hause einen Tatort geguckt, den Daniel aufgenommen hat. Alles in allem ein wunderbarer Tag mal wieder.

Heute war ‚Davao for beginners‘-Tag. Olivia und ich haben uns um 9 im Büro getroffen, wo ich jetzt auch alleine hinfinde (allerdings nur im Taxi bis jetzt ;-)). Dann sind wir im Jeep(ney) bis zur Sprachschule gefahren. Diese Fortbewegungsmittel besteht aus alten Jeeps, die so umgebhaut sind, das im langen hinteren Teil auf jeder Seite eine Bank angebracht ist, auf der die Leute sitzen. Diese Jeeps fahren feste Routen ab, und man kann überall ein- und aussteigen. Wenn man rauswill, klopft man an die Decke und gibt sein Geld an den Fahrer. Ziemlich cool.

In der Sprachschule habe ich mit der Leiterin gesprochen und mich für den nächsten Cebuano-Kurs angemeldet. Der fängt leider erst am 25. Oktober an und geht vier Wochen. D.h., ich arbeite mich jetzt erst im Projekt ein, mache dann den Sprachkurs (hoffentlich hab ich bis dahin son bisschen was aufgeschnappt – bis jetzt kann ich nur ‚Danke’/’Salamat‘) und dann ist auch schon Ende November – also fast Weihnachten. Die Sprachschule ist echt ganz hübsch, mit nem großen Garten, vielen Einzelunterrichtseinheiten. Ich freu mich schon! Haben dann da auch noch die ’social hour‘ miterlebt, da guckt man Videos über die philippinische Kultur, oder hört Musik. Der Film ging 20 min, war schon etwas älter (so aus den 80ern) und machte Propaganda für die spanischen Christen, die den Philippinen den Glauben und Entwicklung gebracht haben. Die Schule ist dafür aufgebaut worden, um Missionare auf ihre Arbeit vorzubereiten und hat nen ziemlich starken katholischen Bezug, ich muss mir da bestimmt öfters mal auf die Zunge beißen. Kirchenkonformität (ich will nicht Hörigkeit sagen, das könnte als starke Wertung aufgefasst werden…) scheint mir sehr verbreitet zu sein. Man findet auch viele kleineren privaten Glaubensgemeinschaften, die ihren Gebäuden nach zu urteilen, ordentlich Geld mit ihrem Glauben machen…

Der Rest des Tages bestand aus weiteren Stationen beim DHL Service Centre, dem Immigration Office, einem Spaziergang in der Mittagshitze durch eine der zentralen Straßen, einem Besuch auf dem Markt, wo ich mal wieder Obst eingekauft habe, und dann sind wir noch zu Olivias Wohnung gefahren (immer mit Jeep oder Tricycle). Ihr Zimmer, das ich am Montag beziehen werde, ist hell und nett und hat ein eigenes Bad, der Rest vom Haus (Gemeinschaftsküche und so) ist auch schön. Mit der Vermieterin ist jetzt auch geklärt, dass wir am Montag den Vertrag unterschreiben.

Danach haben Olivia und ich uns getrennt (ihre Geduld für mich ist echt unendlich) und ich bin zum ersten Mal alleine Jeep gefahren. Obwohl mein Klopfen zu leise war, bin ich richtig raus gekommen, weil mir alle geholfen haben. Die Leute sind echt alle so nett.

Fotos von der Stadt gibt es noch nicht so viele, weil ich mich bis jetzt nicht traue, fremde Menschen und ihre Läden/Essensstände/Marktstände etc. zu fotografieren. Man fällt hier als ‚Weiße‘ eh schon so unendlich auf, dass ich mich nicht auch als blöde Touristin gebärden möchte. Ich arbeite dran, ich hoffe, demnächst gibts mehr Bilder.

Schreibt mir, oder seid mal tagsüber bei Skype! Viele Grüße 🙂



Obstkoma und Tropenparadies

5 09 2010

Sonntag Abend, 22.30 Uhr. Ich bin nach einem tollen Ferienwochenende wieder zu Hause – müde, glücklich, bis oben voll mit neuen Eindrücken. Olivia hat mich und die zwei anderen neuen Freiwilligen ihrem Freundeskreis vorgestellt und wir sind zu elft auf die benachbarte Insel Samal gefahren – dort hat wiederum ein Bekannter ein Haus und Cottage, das an Touristen vermietet wird. Wir durften dort zum Freundschaftspreis bleiben und haben so ein wunderschönes Wochenende verlebt, das aus schwimmen unterm Wasserfall, viel viel viel Essen (es gibt echt die meeega leckersten Früchte hier, ich bin nach meiner Frühstücksmango im Obstkoma gewesen!!!), planschen im Pool, Risiko spielen nachts auf der Terasse, Bananaboat fahren und in der Hängematte rumgammeln bestand. Die Leute sind alle total nett und haben uns sehr lieb aufgenommen. Hier sind ein paar Bilder, um die Eindrücke besser zu vermitteln:

Das Cottage - in der landestypischen Bambusarchitektur gehalten.

Das Cottage - in der landestypischen Bambusarchitektur gehalten.

Ohne Worte.

Ohne Worte.

Fröhliches Beisammensein mit Gesellschaftsspielen.

Fröhliches Beisammensein mit Gesellschaftsspielen.

Der Strand.

Der Strand.

Meine neue Lieblingsfrucht Mangosteen.

Meine neue Lieblingsfrucht Mangosteen.

Thinking of you ;-)

Thinking of you 😉

So, morgen früh geht es dann endlich mal an die Arbeit! Bis dahin, und ich hoffe ihr habt viel Spaß mit den Fotos.



Der erste Tag

3 09 2010

Später am Tag, 21.30 Uhr:  Jetzt ist also mein erster Tag rum. Olivia hat mich wie versprochen abgeholt und wir waren in dem riesigen Einkaufszentrum, das sogar zu Fuß ziemlich schnell erreichbar ist (von Inges Haus aus 10 Minuten). Allerdings haben wir uns allein durch diese Tätigkeit als ‚bloody foreigners‘ zu erkennen gegeben (als ob unsere Haut nicht schon Hinweis genug wäre), denn Filipinos laufen anscheinend keinen Schritt, der nicht absolut notwendig wäre. Man sieht eigentlich niemanden zu Fuß herumlaufen, und die Straßen sind auch dementsprechend fußgänger-unfreundlich. Stattdessen fährt man immer Taxi, Jeepney und Tricycle.

Wir waren jedenfalls in der ‚Mall‘ und haben eingekauft. Wenn man einmal drin ist, kann man sofort vergessen, in welchem Land man ist. Alles ist Neon-erleuchtet, klimatisiert, es läuft Lady Gaga und Katy Perry und viele westliche Marken sind vertreten. Ich fand den Unterschied zu draußen, wo es heiß ist und die Häuser und die Vegetation so völlig fremd sind, ziemlich krass. Hier wird einem der Unterschied zwischen reich und arm – obwohl Davao insgesamt eine ziemlich reiche Stadt ist – schon zum ersten Mal sehr deutlich. Das Einkaufen war dementsprechend auch eher unproblematisch und nicht so erzählenswert. Außer vielleicht, dass ein Stück Käse fast 4 Euro kostet.

Kurz nach unserem Einkauf haben Olivia und ich uns dann mit Henning und seiner Frau Ratna (keine Ahnung, ob ich das richtig schreibe, ist auf jeden Fall ein indonesischer Name) zum Essen getroffen. Wir waren in einem wunderschönen Restaurant, das aus Holzbänken und Tischen unter einem Pavillon zwischen Palmen und Bananenstauden sowie einer Plattform auf dem Wasser inmitten der Pflanzen bestand. Das Essen war ebenfalls großartig, es gab ein typisch philippinisches Essen, dessen Namen ich schon dreimal wieder vergessen habe, aus rohem Fisch, Gurke, grüner Mango, Ingwer und Chili in einer hellen frischen Soße, sowie grünes Gemüse in Sojasauce und richtig leckere Muscheln. Wirklich alles total toll. Hinterher bin ich dann nur noch mit Henning und Radnar ein bisschen durch Davao gelaufen (wieder mal die einzigen auf weiter Flur zu Fuß unterwegs), wo die beiden mir ‚Durian‘ gezeigt haben. Durian ist die typische Frucht für diesen Teil der Philippinen und vor allem für Davao. Sie wird auch liebevoll ‚Stinkfrucht‘ genannt, da sie nach kurzer Zeit der Überreife einen höllischen Gestank entwickelt – sodass sie in Airlines oder Hotels sogar verboten ist. Über den Geschmack der Frucht scheiden sich die Geister – mir wurde gesagt, dass man ihn entweder liebt, oder hasst. Nachdem ich sie jetzt probiert habe, gehöre ich in die anscheinend nicht-existente Kategorie der neutralen Menschen. Das Zeug fühlt sich nicht so toll an, hat ne ziemlich matschig-schleimige Konsistenz, wenn man reinbeißt, aber der Geschmack ist irgendwie sehr interessant – süßlich, aber mit nichts zu vergleichen, was ich mal zu Hause probiert habe. Also, wird nicht meine letzte Durian gewesen sein, aber es ist auch nicht mein neues Lieblingsobst. Das Probiererlebnis war allerdings ziemlich cool, weil wir einfach an einem Stand an der Straße stehen geblieben sind, Henning und Radnar sich eine Frucht ausgesucht haben, der Mann am Stand sie uns aufgeschnitten hat (diese Früchte sind groß und stachelig, dafür braucht man fast ne Machete) und wir uns einfach an der Straße hingesetzt und Obst gegessen haben. Dazu Autolärm und laute Musik aus den kleinen Boxen – einfach gemütlich 😉

Danach sind wir noch durch die Straßen geschlendert (vor allem weil Henning noch einen guten Durianstand finden wollte), und die beiden haben mich nach Hause gebracht. Den ganzen Weg haben wir allerdings nicht geschafft, und sind dann noch Tricycle gefahren. Habe also auch diese typische asiatische Erfahrung jetzt mal gemacht. Und auch wenn die hier so ein bisschen verrückt Auto fahren, fühle ich mich eigentlich nie unsicher. Anscheinend weiß hier jeder, was er tut. Die frische Brise auf dem Tricycle tut gut – generell halte ich die Temperaturen bis jetzt ganz gut aus.

Morgen fahren wir mit ein paar Freunden und Bekannten von Olivia auf die Insel, die vor Davao liegt. Wir bleiben auch übers Wochenende da und genießen den Strand. Ick freu mir, wa! Also hört ihr frühestens Sonntag wieder von mir. Bis dahin!



Angekommen.

3 09 2010

Ich bin in Davao! Zwischen dem Verlassen des Hauses in Bergheim und dem Ankommen in Inges Haus in Davao (Inge ist die Programmleiterin hier, dazu später mehr) vergingen ungefähr 26 Stunden und jetzt habe ich erstmal 16 Stunden geschlafen und gerade geduscht und gefrühstückt. Aber von Anfang an:

Nachdem Mama und Papa mich am Mittwoch am Flughafen in Köln abgesetzt und verabschiedet hatten, war ich trotz einiger Sentimentalität erst einmal sehr guter Dinge. Ich war froh und gespannt und wollte los fliegen. Leider hatte die KLM, mit der ich den Flug Köln-Amsterdam-Manila gebucht hatte, andere Pläne. Aufgrund technischer Probleme verspätete sich unser Flug um eine Stunde, was in Anbetracht der Tatsache, dass ich genau eine Stunde Umsteigezeit in Amsterdam hatte, einer mittleren Katastrophe gleichkam. Im Flugzeug informierte uns die Crew dann auch, dass niemand einen Anschlussflug vor 14.30 Uhr erreichen würde – meiner ging um 14.10 Uhr. Ich war total nervös und angespannt und malte mir schon aus, wie ich auch den Anschlussflug von Manila nach Davao umbuchen müsste und wie lange das alles dauern würde. Als wir um 13.25 Uhr in Amsterdam den Flieger verließen, rannte ich trotzdem los, da ich es wenigstens probieren wollte, meinen Flug noch zu erwischen. Ich hatte Glück, ich schaffte es innerhalb von 15 Minuten von Gate zu Gate (mit Passkontrolle!), und das Boarding war noch in vollem Gang. Der Flug nach Manila war dann relativ ereignislos und ließ sich dank Entertainmentcenter gut aushalten. Schlafen konnte ich wegen schreiender Kinder leider kaum, aber als es wieder hell wurde (so gegen 1 Uhr nachts deutsche Zeit), war ich auch wieder wach. Kurz vor Ende des Flugs machte ich den Fehler, mich als Deutsche zu erkennen zu geben, weil es zwischen meiner dänischen Sitznachbarin und dem deutschen Mann neben ihr Verständigungsprobleme gab, woraufhin der nette deutsche Herr mir sein gesammeltes Wissen zu den Philippinen mitteilte. Man braucht es nicht im Detail zu wiederholen, aber ich war extrem genervt von den Verallgemeinerungen und dem permanenten Schlecht-machen. Vor allem Davao und das philippinische Essen kamen in seinen Beschreibungen sehr schlecht weg. Auf meine gereizte Nachfrage, warum er seit Jahren mehrere Monate pro Jahr Urlaub auf den Philippinen machte, wenn alles so furchtbar sei, antwortete er, alles sei ja gar nicht so schlimm, und außerdem gäbs bei ihm um die Ecke eine deutsche Bäckerei. Na herzlichen Glückwunsch.

Werbung für eine philippinische fast-food-Kette am Flughafen in Manila

Werbung für eine philippinische fast-food-Kette am Flughafen in Manila

Der Transfer vom internationalen Terminal in Manila zu den Inlandsflügen war völlig unproblematisch. Beim Einchecken zum Flug nach Davao musste ich dann allerdings 15 kg Übergepäck nachzahlen, was mich ein bisschen geärgert hat. Zum Glück habe ich pro Kilo nur 100 Pesos bezahlt, das sind noch nicht mal zwei Euro – da war ich dann wieder etwas besänftigt. Nachdem ich sechs Stunden in Manila gewartet hatte, hatte mich der Jetlag anscheinend eingeholt und ich war extrem müde. So verschlief ich dann auch den Flug nach Davao konsequenterweise komplett und wurde erst wach, als die Ankündigung auf den Landeanflug kam. Am Flughafen holte mich Olivia ab, die jetzige weltwärts-Freiwillige, die in ca. 10 Tagen abreisen wird. Wir fuhren mit dem Taxi einmal quer durch die Stadt zu Inges Haus, wo ich  untergebracht bin, bis Olivias Wohnung frei wird. Das Haus ist sehr schön und ich habe ein eigenes Zimmer mit einem Bett, das mir gestern Abend wie der Himmel vorkam. Inge war nicht zu Hause, aber ich war zu fertig, um mich noch mit ihr, Henning (einem anderen deutschen Kollegen, der im Westen in Cotabato arbeitet) und Olivia auf ein Bier zu treffen. Nachdem Olivia und ich noch ein bisschen gequatscht hatten und sie mich mit Wasser und Käsetoast versorgt hatte, bin ich ins Bett gegangen. Wie erwähnt schlief ich 16 Stunden, allerdings mit kurzen Unterbrechungen. Es ist wirklich ziemlich heiß (auch wenn ich anscheinend eine der angenehmeren Zeiten erwischt habe – ich bin gespannt) und die Geräusche waren teilweise sehr fremd. Allerdings gab es auch Froschkonzerte, die mich sehr an Sommernächte in Quadrath erinnerten 😉

Der erste Sonnenaufgang vor meinem Zimmerfenster.

Der erste Sonnenaufgang vor meinem Zimmerfenster.

Jetzt kommt Olivia mich gleich abholen und wir machen ein paar Besorgungen. Keine Ahnung, was genau, aber eine SIM-Karte und Adapter für die Steckdose werden dazu gehören.

Ich hab schon ein bisschen Schiss vor meiner eigenen Courage und was ich mir hier eigentlich vorgenommen habe. Aber jetzt, wo ich ausgeschlafen bin, geht’s mir schon direkt viel besser und ich freue mich auf den Tag. Melde mich dann bald wieder. Und freue mich auf Nachricht von euch!

Küsse und Umarmungen,

eure Lara



Kurz vor Abreise.

27 08 2010

Jetzt sind es noch drei Tage, bis ich nach Davao fliege, und schon beginnt der Blog, Gestalt anzunehmen. Wenn alles wie geplant läuft, werdet ihr hier in den nächsten Monaten packende Geschichten über meine Erfahrungen als Freiwillige auf Mindanao lesen können!

Momentan bin ich relativ müde von den letzten Erledigungen, die noch so gemacht werden mussten. Vor allem der Umzug gestern war anstrengend. Aber jetzt sind alle Sachen untergebracht, ich habe mich von Bonn verabschiedet, und es kann am Mittwoch, den 1. September endlich losgehen. Die Aufregung steigt!

Ich freue mich, wenn ihr regelmäßig hier vorbeiguckt, und entweder kommentiert, mir auf fb schreibt, fleißig emailt, oder die Internet-Telefonie nutzt. (Zur Erinnerung: Die Philippinen sind Deutschland um 6 Stunden voraus. Wenn ihr Winterzeit habt, sogar 7.)

Also bis bald,
eure Lara