Busuanga & Manila

12 02 2011

Liebste Freunde, Familie, interessierte Unterstuetzer oder zufaellig-ueber-diesen-Blog-Stolperer (denn die Wege des Internet sind ja unergruendlich),

auch diese Etappe ist wieder rasend schnell vorbei gewesen. Damit meine ich den Urlaub in Busuanga und das Zwischenseminar in Manila – aber auch, dass in zwei Wochen meine erste Haelfte hier auf den Philippinen abgelaufen ist. Wahnsinn!

Der Urlaub war toll. Ich war ja wie erwaehnt mit mir groesstenteils vorher unbekannten Menschen unterwegs und das war einfach total unproblematisch, entspannt, lustig und harmonisch. Wir haben zwischenzeitlich erwaegt, einfach in unserem traumhaften Cottage zu bleiben und eine WG zu gruenden. Die Unterkunft war auch Holzpfaehlen direkt aufs Wasser gebaut, es ging immer eine leichte Brise und durch die Luecken im Wohnzimmerboden konnte man Zebrafische beobachten. sooooo schoen! Viel will ich gar nicht erzaehlen, da lass ich lieber die Bilder sprechen, aber wir haben zwei Motorradtouren ueber die Insel gemacht, einen Tag mit einem kleinen Boot von Inselchen zu Inselchen gehuepft (Island Hopping) und ansonsten viel Wizard gespielt, Quatsch gemacht, gegessen, Family Guy geguckt und viiiiiel gelacht. Hier die Fotos!

In diesem Gewusel von Holzgebaeuden auf dem Wasser war auch unser Cottage.

In diesem Gewusel von Holzgebaeuden auf dem Wasser war auch unser Cottage.

Kings and Queens of the Road... Sonnenbrandgefahr nicht zu unterschaetzen!

Kings and Queens of the Road... Sonnenbrandgefahr nicht zu unterschaetzen!

ernsthaft und serioes wie immer!

Malte und ich. ernsthaft und serioes wie immer! (die Kuh wundert sich auch)

Island Hopping... ohne Worte.

Island Hopping... ohne Worte.

einsame Lagunen wie im Paradies!

einsame Lagunen wie im Paradies!

Markt in Coron. Lecker Obst (Malte und Ibo haben pro Tag, zusaetzlich zu vier Mahlzeiten, ein Kilo Bananen verdrueckt. Wir waren sozusagen Stammgaeste hier.)

Markt in Coron. Lecker Obst.

Ibo und ich. Das Licht bei Sonnenuntergang war ein Traum.

Ibo und ich. Das Licht bei Sonnenuntergang war ein Traum.

Sonnenuntergang. Aussicht von unserem Wohnzimmer!!!

Sonnenuntergang. Aussicht von unserem Wohnzimmer!!!

Und nach dieser entspannten Woche in wunderschoener Natur kam dann Manila… laut, verstopft, dreckige Luft. Im Vergleich zu Coron der absolute Kulturschock, aber selbst Davao als zweitgroesste Stadt der Philippinen kommt da nicht dran. War zwar mal ganz gut, eine Woche in der Hauptstadt des Landes zu erleben, wo ich ein Jahr verbringe, aber das reicht mir jetzt auch. Allein die Tatsache, dass man immer 1 bis 1,5 Stunden einrechnen muss, um von A nach B zu kommen, wuerde mir schrecklich auf die Nerven gehen. Ein Highlight war der Ausflug nach Chinatownzum chinesischen Neujahrsfest. Die grosse Parade wurde zwar aus uns immer noch unergruendlichen Motiven auf den naechsten Tag verschoben, sodass wir sie verpasst haben, aber ich habe trotzdem ein paar Drachen gesehen. Und natuerlich ein Feuerwerk (jetzt ist auch fuer mich endlich der Jahreswechsel glaubwuerdig… nen Monat zu spaet, aber immerhin!)

Der ganz normale Verkehrswahnsinn in dieser Stadt.

Der ganz normale Verkehrswahnsinn in dieser Stadt.

und das Gleiche dann nochmal bei Nacht... ich liebe dieses Bild!

und das Gleiche dann nochmal bei Nacht... ich liebe dieses Bild!

Chinatown!

Chinatown!

bunt und laut! der erste gesichtete Drache in der linken unteren Ecke!

bunt und laut! der erste gesichtete Drache in der linken unteren Ecke!

Kabelsalat extraordinaire!

Kabelsalat extraordinaire!

tolle Atmosphaere :)

tolle Atmosphaere ๐Ÿ™‚

hmmmm... tasty dumplings ;)

hmmmm... tasty dumplings ๐Ÿ˜‰

unsere Freiwilligengruppe. man mag es ja nicht glauben, aber der Typ neben mir war aufm Erftgymnasium und seine Grosseltern wohnen noch in Quadrath. die Welt ist so winzig!

unsere Freiwilligengruppe. man mag es ja nicht glauben, aber der Typ neben mir war aufm Erftgymnasium und seine Grosseltern wohnen noch in Quadrath. die Welt ist so winzig!

wrrroooaaaarrrrr!!!

wrrroooaaaarrrrr!!!

Das Zwischenseminar an sich war gut und hat einige Denkanstoesse gegeben, dabei geholfen, den eigenen bisherigen Lern- und Entwicklungsprozess zu reflektieren und Plaene fuer die naechste Haelfte zu schmieden. Der gegenseitige Austausch (wir waren 12 Freiwillige auf dem Seminar, die in unterschiedlichsten Teilen der Philippinen stationiert sind) zu Erfahrungen und Problemen war super interessant und oft hilfreich.

Gruppentherapie.

Gruppentherapie.

Unser Programm. Und es waere kein ICJA-Seminar, wenn nicht auch wirklich ALLES an die Wand gepappt wuerde ;)

Unser Programm. Und es waere kein ICJA-Seminar, wenn nicht auch wirklich ALLES an die Wand gepappt wuerde ๐Ÿ˜‰

Hier arbeiten wir gerade an Plaenen fuer die naechsten 6 Monate und fuer die Zeit nach unserer Rueckkehr nach Deutschland. Im Hintergrund: Mehr Wanddekorationen im ICJA-Stil.

Hier arbeiten wir gerade an Plaenen fuer die naechsten 6 Monate und fuer die Zeit nach unserer Rueckkehr nach Deutschland. Im Hintergrund: Mehr Wanddekorationen im ICJA-Stil.

Tja, und jetzt bin ich seit einer knappen Woche wieder in Davao. Ich muss sagen – ich habs ein bisschen vermisst. In den 14 Tagen, in denen ich weg war, haben mir viele liebe Leute SMS geschrieben, dass ich fehle und wann ich „nach Hause“ komme. Das hat mich sehr geruehrt. Es tut gut, wieder hier zu sein! Auch wenn diese Woche absolut verrueckt war, was Arbeit und Krisenmanagement anging. Aber ich bin lieber beschaeftigt als unausgelastet und in stressigen Situationen bluehe ich ja bekanntermassen auf. Dass meine Kreditkarte aufgrund eines Softwarefehlers gesperrt wurde, war unnoetig, aber auch das kriegt man geregelt. Und fuer die Momente, wo es mir mal nicht so gut geht, gibt es echt viele liebe Menschen, die mich aufmuntern.

Insofern schicke ich mal wieder ganz viele herzliche Gruesse nach Hause und mache weiter mit meiner to-do-Liste ๐Ÿ˜‰ Bis bald!

Eure Lara



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