These bananas are sweet and beautiful – just like you.
14 10 2010Ahoi verehrte Lesergemeinde,
aufgrund wiederholter Nachfragen, ob ich mit dem bloggen aufgehört habe, melde ich mich mal wieder… als kleines Lebenszeichen sozusagen. Mir gehts hier rundum gut. Das Fehlen neuer Blogeinträge hat vor allem damit zu tun, dass hier allmählich der Alltag, bzw. eine gewisse Routine eingekehrt ist.
Montags bis Freitags gehe ich zur Arbeit und das Wochenende vertreibe ich mir z.B. mit netten Aktivitäten wie Bootsausflügen nach Talikud (kleine Insel vor Davao), wo man durch glasklares Wasser schnorcheln kann und sich Korallenriffe anguckt, die den Eindruck vermitteln, man wäre im Aquarium – so perfekt und schön und bunt sieht es aus.

Der Strand, an dem wir Mittagspause gemacht haben.

Das Spanferkel, das es zum Mittagessen gab. Filipinos lieben ihr "Lechon"!

Und hinterher noch gemuetlich mit allen ein Bierchen trinken!
Oder ich arbeite an einem BIMUN-Projekt, das ich von zu Hause mitgenommen habe. Leider gibt mein Laptop seit gestern keinen Mucks mehr von sich und von der Recherche gibt es kein Backup – yay. Da schwindet schon das nächste Wochenende hin… oder ich mache Sport, treffe mich mit Freunden, das übliche halt. Kali ist mir mittlerweile echt zu brutal – die Drillübungen machen Spaß, aber nach vier Wochen war ich so weit, die Kenntnisse allmählich mal anzuwenden. Und ich muss sagen, ich habe einfach keine Lust, mich mit Stöcken schlagen zu lassen. Bzw. ich bin noch so schlecht, dass ich aus Versehen meine Trainer verletze (ein blutender Daumen geht schon auf meine Rechnung). Meine große Abneigung gegen Schmerzen im Allgemeinen verdirbt mir den Spaß. Dafür habe ich mich aber diese Woche im Fitnessstudio angemeldet. Auch wenn ich mal wieder gemerkt habe, dass diese Atmosphäre (roboterhaftes Ausharren auf dem Laufband und kollektives Starren auf Fernsehbildschirme) nicht wirklich mein Ding ist, tut es gut, mich nach der Arbeit zu bewegen. Mein rechteckig geformtes Musik-Abspiel-Gerät ist ein treuer Begleiter und hilft enorm, alles auszublenden. Und der Yoga-Pilates-Kurs ist super bis jetzt. Muss nur eine Verbindung aus dem tollen Gruppengefühl beim Kali und dem Sportfaktor im Fitnesstudio finden, dann ist alles perfekt 😉
Als nächstes peile ich übrigens an, etwas detaillierter inhaltlich über unsere Arbeit hier zu berichten. Ich wollte damit warten, bis ich mich eingearbeitet hatte, und jetzt klaut mir das BIMUN-Projekt die Gemütsruhe. Aber demnächst kommt das. Ich fange am 25. Oktober mit dem Sprachkurs an, ich würde es gerne vorher schaffen, aber sonst auf alle Fälle Ende Oktober / Anfang November.
So, und als letztes noch – trotz relativer Stille hier im Blog und allgemeiner Beschäftigtheit: Ich hatte letzte Woche das erste kleine Heimwehtief und vermisse euch. Ich geb mir Mühe, mich per Email und sonstigen Medien der modernen Kommuniktion regelmäßig zu melden. Und liebe Emails, die ich morgens im Postfach vorfinde, zaubern ein leicht behämmertes Grinsen auf mein Gesicht. Denke ganz doll an euch!
PS: Die heutige Überschrift ist ein Zitat von einem Verkäufer auf dem Markt, der mal wieder unter Beweis stellte, dass philippinische Männer die kreativsten Komplimente machen, hahaha! 🙂
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