Amazing Asia!

18 07 2011

Im Juni war es so weit – der heiß ersehnte Asientrip stand an. Zusammen mit Malte (Freiwilliger in Lucena City) und Ibo (Freiwilliger in Olango, in der Nähe von Cebu), bin ich zwei Wochen lang durch Südostasien gereist. Auf dem Programm standen Bangkok, Kuala Lumpur, Singapur und Yogyakarta. Da wir für jede Stadt nur ein paar Tage zur Verfügung hatten, betrieben wir natürlich intensivstes Sightseeing. Ich lasse dieses Mal einfach die Bilder für sich selbst sprechen. Viel Spaß!

Bangkok, Thailand – 12. – 17. Juni

Ein buddhistischer Tempel. Davon haben wir ungefähr siebetausend besichtigt. Wunderschön! / Buddhist temple. We visited approximately 7000 of those. Beautiful!

Ein buddhistischer Tempel. Davon haben wir ungefähr siebentausend besichtigt. Wunderschön! / Buddhist temple. We visited approximately 7000 of those. Beautiful!

Asiatische Obskuritäten! Da fühlt man sich doch direkt viel sicherer... / Obscure Asia! Makes you feel so safe...

Asiatische Obskuritäten! Da fühlt man sich doch direkt viel sicherer... / Obscure Asia! Makes you feel so safe...

Ibo, Lara, Malte

Ibo, Lara, Malte

Buddha

Buddha

Kulturelle Immersion / Cultural immersion

Kulturelle Immersion / Cultural immersion

Wat Arun - Tempel der Dämmerung / Wat Arun - Temple of the Dawn

Wat Arun - Tempel der Dämmerung / Wat Arun - Temple of the Dawn

Chinatown

Chinatown

Thai Coca Cola

Thai Coca Cola

Buddhas in Ayuthaya

Buddhas in Ayuthaya

Yippiiieee!

Yippiiieee!

(Beinahe) Lieblingsbeschäftigung: Aufs Essen warten! / (Almost) favourite activity: Waiting for food!

(Beinahe) Lieblingsbeschäftigung: Aufs Essen warten! / (Almost) favourite activity: Waiting for food!

Fast da! / Almost there!

Fast da! / Almost there!

Königspalast / King's Palace

Königspalast / King's Palace

Königspalast / King's Palace

Königspalast / King's Palace

Lotus

Lotus

Essensstand / Food Stall

Essensstand / Food Stall

Großartiges Essen! / Fantastic food!

Großartiges Essen! / Fantastic food!

Neues Lieblingsinstrument / New favourite instrument

Neues Lieblingsinstrument / New favourite instrument

Kuala Lumpur, Malaysia – 17. – 19. Juni

Petronas Towers

Petronas Towers

Malte, Lara, Ibo - Skybridge

Malte, Lara, Ibo - Skybridge

Lara und der Abgrund / Lara and the abyss

Lara und der Abgrund / Lara and the abyss

Sonnenuntergang von der Dachterasse unseres Hostels / Sunset from our hostel's roof terrace

Sonnenuntergang von der Dachterasse unseres Hostels / Sunset from our hostel's roof terrace

Moschee / Mosque

Moschee / Mosque

Koloniales Erbe in Chinatown / Colonial heritage in Chinatown

Koloniales Erbe in Chinatown / Colonial heritage in Chinatown

Singapur – 20. – 22. Juni

Große Gebäude / Tall buildings

Große Gebäude - auf dem Dach befindet sich ein Pool! / Tall buildings - there's a pool on the roof!

Singapurs Wahrzeichen, der "Merlion" (halb Löwe, halb Meerjungfrau) / Singapore's landmark, the "Merlion" (half mermaid, half lion)

Singapurs Wahrzeichen, der "Merlion" (halb Löwe, halb Meerjungfrau) / Singapore's landmark, the "Merlion" (half mermaid, half lion)

Eine entspannte und sympathische Stadt! / A relaxed and welcoming city!

Eine entspannte und sympathische Stadt! / A relaxed and welcoming city!

Mal wieder grossartiges Essen - dieses Mal in Little India / Amazing food again - this time in Little India

Mal wieder grossartiges Essen - dieses Mal in Little India / Amazing food again - this time in Little India

Ausflug in den Zoo - Orang Utans / Zoo excursion - Orang Utans

Ausflug in den Zoo - Orang Utans / Zoo excursion - Orang Utans

Ausflug in den Zoo - Nashörner / Zoo excursion - Rhinos

Ausflug in den Zoo - Nashörner / Zoo excursion - Rhinos

Ausflug in den Zoo - Schildkröte in Aktion / Zoo excursion - Turtle in action

Ausflug in den Zoo - Schildkröte in Aktion / Zoo excursion - Turtle in action

Ausflug in den Zoo - Lara und die Riesenschildkröte / Zoo excursion - Lara and the giant turtle

Ausflug in den Zoo - Lara und die Riesenschildkröte / Zoo excursion - Lara and the giant turtle

Yogyakarta, Indonesien – 22. – 26. Juni

Im Flugzeug / On the plane

Im Flugzeug / On the plane

Vulkanspitze vom Flugzeugfenster / Volcano from plane window

Vulkanspitze vom Flugzeugfenster / Volcano from plane window

Javanesische Musik / Javanese music

Javanesische Musik / Javanese music

Javanesische Musik / Javanese music

Javanesische Musik / Javanese music

Hmmm...

Hmmm...

Chili!

Chili!

Borobudur - einer der drei größten buddhistischen Tempel dieser Welt / Borobudur - one of the world's three biggest Buddhist temples

Borobudur - einer der drei größten buddhistischen Tempel dieser Welt / Borobudur - one of the world's three biggest Buddhist temples

Borobudur - Stupas

Borobudur - Stupas

Lara, Ibo, Malte - albern / silly :)

Lara, Ibo, Malte - albern / silly 🙂

Yogyakarta - Markt / Market

Yogyakarta - Markt / Market



Wonnemonat Mai bei gefühlten 42°C – und wo ist nochmal der April geblieben?

14 05 2011

Ein großes Hallo an alle, die noch immer nicht aufgegeben haben, ab und zu auf diesem Blog vorbeizuschauen!

Ich weiß, es ist einiges an Zeit vergangen seit meinem letzten Eintrag, aber mir kommt es gar nicht so lang vor – die Wochen vergehen wie im Flug. Im Moment ist aber auch einfach so viel los. Bevor ich mehr erzähle, möchte ich euch gerne auf die neue Rubrik „Das Projekt“ aufmerksam machen. Für alle, die sich immer noch fragen, was ich hier mache.

Erster Besuch in Davao

Ende März kam der erste Besuch aus Deutschland. Mario ist fünf Tage in Davao geblieben und es hat Spaß gemacht, alles nochmal durch andere Augen zu sehen und Reaktionen auf das Leben hier zu bekommen. Eigentlich haben wir nur die ganz alltäglichen Dinge unternommen (Karaoke, Kaffee trinken, Mall, Strand, Kali), aber es war trotzdem sehr lustig und abwechslungsreich.

Planungsworkshop

Kurz danach fing dann wieder der Ernst des Lebens an, und zwar in Form eines einwöchigen Planungsworkshops, in dessen Verlauf die strategische Perspektive für die nächsten anderthalb Jahre des Projekts erarbeitet wurde. Der Regionalreferent Südostasien sowie der Leiter der Projektabteilung reisten aus Deutschland an, die Teams aus Butuan und Cotabato kamen nach Davao und alle zusammen verkrochen wir uns für eine Woche in einem Hotel etwas außerhalb der Stadt, um gemeinsam auf gute Ideen zu kommen.

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KollegInnen bei der Arbeit I

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Kolleginnen bei der Arbeit II - Butuan

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Kollegen bei der Arbeit III - Cotabato

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Diskussion im Plenum (standortübergreifend)

Das gesamte PHL Team, außer mir. Die Schilder, die hier hochgehalten werden, gehören zu der großartigen Kampagne www.20-millionen-mehr-vom-militaer.de

Das gesamte PHL Team, außer mir. Die Schilder, die hier hochgehalten werden, gehören zu der großartigen Kampagne www.20-millionen-mehr-vom-militaer.de

Es war eine intensive Arbeitswoche, in der einige Ziele formuliert, Unmengen von kotroversen Begriffen diskutiert, notwendige Maßnahmen ins Auge gefasst, viele Fragen beantwortet und Pläne geschmiedet wurden. Da sich in Davao momentan die Personalstruktur stark verändert, gab es für unseren Projektstandort noch nicht so viel Konkretes zu besprechen und zu planen. (Das macht erst Sinn, wenn neue KollegInnen angekommen und eingearbeitet sind.) Aber es war auch außerordentlich spannend, mal etwas näher an den Planungen und Aktivitäten der Büros in Cotabato und Butuan dran zu sein, da ich die Arbeit dort ja nie live zu Gesicht bekomme. Und es hat mal wieder viel Spaß gemacht, mit allen KollegInnen abends zusammen zu sitzen und sich besser kennenzulernen. Außerdem habe ich strukturell viel über Projektplanung gelernt, da wir eine motivierende und gut moderierende externe Workshopleiterin hatten. Alles in Allem definitiv ein Höhepunkt meines Freiwilligenjahres.

Besuch und Urlaub mit Anne

Da hier ja ein Höhepunkt den nächsten jagt, folgte nur eine Woche später der Besuch meiner besten Freundin. Frau Foe kam eines schönen Samstagabends in Davao am Flughafen an und hatte sich prompt so ungefähr die heißesten Tage, die wir bis jetzt hier hatten, für ihren Besuch ausgesucht. Fünf Tage lang haben wir Davao unsicher gemacht – aufgrund von Jetlag und Klima und genereller fauler Urlaubsstimmung aber auch ohne weltbewegende Sightseeing Aktionen (wo auch in Davao???), sondern mehr in Form von vielen Mangoshakes, einem Spaziergang über den Markt, Touren durch die Stadt, Massage und diversen asiatischen Esserlebnissen.

Die zweite Etappe unseres gemeinsamen Urlaubs führte uns nach Bohol – einer wirklich netten und charmanten Insel in den Visayas, die für die Chocolate Hills berühmt ist. Dort nisteten wir uns in einem süßen Hotel namens Bee Farm ein (eine Empfehlung von Inge – danke nochmal!), wo es unglaublich ruhig war und man wahnsinnig leckeres Essen aus eigenem Bioanbau bekam. Von da an hatten wir einen Rentnerrhythmus – wir sind fast jeden Tag zwischen 5 und 7 Uhr morgens aufgestanden und abends wieder zwischen 9 und 11 ins Bett gegangen. Direkt am ersten Tag wurde dieser Eifer dadurch belohnt, dass wir auf einer Bootstour Delfine gesehen haben. Zwischen 20 und 30 Delfine sind um uns rum gehüpft – es war toll!

Frühmorgens auf dem Wasser.

Frühmorgens auf dem Wasser.

Zwei Tage später haben wir uns Motorräder ausgeliehen und haben eine wunderschöne Tagestour zu den Chocolate Hills gemacht. Der Tag hatte alles – Sonnenbrand, heftige Regengüsse, einsame Landschaften, Meer, Berge, Flüsse, Touristenbusse (die wir lässig links liegen ließen) und viel, viel Spaß!

Zwei begeisterte Motorradheldinnen vor malerischen Schokoladenhügeln.

Zwei begeisterte Motorradheldinnen vor malerischen Schokoladenhügeln.

Den Rest unserer Zeit in Bohol verbrachten wir auf einem hölzernen Sonnendeck (statt Strand, an den wir nicht fahren wollten) mit lesen. Und natürlich mit Essen. Unser letztes Abendessen wurde gekrönt von einem mitreißenden Harfenspieler, der trillernd und klimpernd Coverversionen von Bach bis Beatles zum Besten gab – wir konnten unser Glück nicht fassen!

Gewitter im Anzug.

Gewitter im Anzug.

Nach insgesamt nur 4 Nächten kehrten wir Bohol aber schon wieder den Rücken zu und machten uns auf dem Weg in den Norden von Luzon – der philippinischen Hauptinsel. Nach einem 27stündigen Transfer (Fähre Bohol-Cebu, Flug Cebu-Manila, Taxifahrt in Manila zum Busterminal, Wartezeit, 12stündige Nachtfahrt mit dem Bus von Manila nach Bontoc und einer weiteren Stunde mit dem Jeep) kamen wir an unserem Ziel an – Sagada. Dort gibt es Höhlen zu sehen und Särge, die an Felswänden hängen, sowie Reisterassen – aber eigentlich waren wir viel zu fertig von unserer Fahrt, um wirklich etwas zu unternehmen. Die Busfahrt zeichnete sich durch fast permanente laute Musik (nur zwischen 1 und 4 Uhr morgens war mal Ruhe) und einer Klimaanlage, die sich nicht abstellen ließ, aus. Auch die Tatsache, dass es mein Geburtstag war, konnte die Reisegötter nicht erweichen. So wurde ich um Mitternacht im Bus irgendwo zwischen Manila und den Bergen 24. Es war ein ungewöhnlicher und ruhiger Geburtstag, aber gerade deswegen auch sehr schön.

Bereits am nächsten Tag fuhren wir nach Banaue – das ist drei Stunden Fahrt von Sagada entfernt und berühmt als Ausgangspunkt zu den Reisterassen von Luzon. Die erste Stunde dieser Fahrt machten Anne und ich auf dem Dach eines Jeeps – es war frühmorgens, sodass die Sonne gerade erst aufgegangen war und das atemberaubende Bergpanorama wunderschön anstrahlte. Wieder einmal unbeschreiblich.

Anne und Lara auf landestypischem Verkehrsmittel.

Anne und Lara auf landestypischem Verkehrsmittel.

Panorama während der Fahrt fotografiert.

Panorama während der Fahrt fotografiert.

Auch die Reisterassen, die wir von Banaue aus sehen konnten, waren wunderschön. Die Wanderung dorthin war ziemlich anstrengend, aber es hat sich echt gelohnt. Es ist nur leicht frustrierend, wenn man sich abmüht und dann 12jährige, spindeldürre Jungs, die einen 10-Kilo-Sack voll Reis tragen, leichtfüßig an einem vorbeirennen.

Insgesamt hat mir das kühlere Klima (Anne lacht mich immer aus, wenn ich das sage – aber ich zieh mir ja mittlerweile bei 25 Grad auch ne Strickjacke an) und die Landschaft sehr gut gefallen. Die verschiedenen Landesteile der Philippinen – Mindanao, Visayas, Luzon – sind wirklich sehr unterschiedlich voneinander. Landschaft, Leute, Klima, vieles ist anders. Faszinierend.

Reisterassen in Batad. Nur nach mehrstündiger Bergwanderung erreichbar.

Reisterassen in Batad. Nur nach mehrstündiger Bergwanderung erreichbar.

Viele Orte in den Bergen sind schwer zugänglich, deshalb werden die Jeeps so voll gemacht, wie nur möglich.

Viele Orte in den Bergen sind schwer zugänglich, deshalb werden die wenigen Jeeps, die dorthin fahren, so voll gemacht, wie nur möglich.

Zum Abschluss unserer Reise sind wir noch anderthalb Tage in Manila geblieben, haben dort aber kaum etwas unternommen, außer einem halbherzigen Besuch in der gigantisch großen Mall of Asia. Einen Tag nachdem wir aus dem Norden weggefahren waren, kam dort ein Taifun an – ich bin ganz froh über dieses timing. Am Flughafen in Manila haben Anne und ich uns dann verabschiedet – sie flog nach einem unvergesslichen Urlaub zurück nach Deutschland, und ich nach Davao.

Wieder „zu Hause“

Hier bin ich jetzt wieder. Ich muss meine Aussage vom Beginn des Textes ein wenig relativieren – mittlerweile ist das Wetter sogar noch ein bisschen heißer. Heute waren es laut Wetterbericht gefühlte 42°C. Das ist ganz schön heiß. Aber ich fühle mich trotzdem wohl und merke, wie gerne ich nach Davao zurückkomme. Es fühlt sich sogar mittlerweile ein bisschen wie ein Zuhause an. Ich hatte eine kurze Arbeitswoche, in der ich mich gefreut habe,  meine KollegInnen wiederzusehen und ein paar Dinge aufzuarbeiten, die angefallen sind. Aber übermorgen geht schon das Training im Mindanao Peacebuilding Institute los. Da bilde ich mich zu Grundlagen der Konflikttransformation weiter. Bin schon gespannt.

Gestern hatte ich außerdem gemeinsam mit einer philippinischen Freundin eine verspätete Geburtstagsfeier mit ein paar guten Freunden. Ein schönes Abendessen, gute Laune und sehr süße Geschenke haben für eine sehr glückliche Lara gesorgt.

Geburtstagskinder mit Geburtstagstorte.

Geburtstagskinder mit Geburtstagstorte.

Bis bald meine Lieben.
Ich umarme euch ganz fest,
eure Lara



Mindanao – Stimmen für den Frieden

30 03 2011

Diesen Film hat das forumZFD letztes Jahr gemeinsam mit einigen Partnerorganisationen gedreht. Er erzählt von den historischen Wurzeln des Konflikts und verschiedenen Friedensinitiativen, die auf Mindanao aktiv sind. Mittlerweile wird der Film von vielen Organisationen hier auf Mindanao in der Friedensarbeit verwendet.

Ihr findet die deutsche Version hier und die englische Version hier.



Halbzeit!

1 03 2011

Nun ist es also wirklich so weit – 6 Monate sind rum, 6 habe ich noch vor mir.

Ich habe am Zwischenseminar teilgenommen und hatte da Zeit, um kurz innezuhalten und über vergangenes und noch kommendes nachzudenken. Dann hatte ich die seltene Chance, selber als Freiwillige ein Zwischenseminar für andere Freiwillige zu leiten, weil ich für Inge eingesprungen bin, die wegen eines Notfalls nach Deutschland musste. Das war eine grosse Herausforderung und nicht gerade einfach – aber interessanterweise hat mir die Beobachter- und Beraterrolle auch selbst nochmal geholfen, besser zu verstehen, auf was es ankommt.

Und wie gehts mir jetzt?

Im Moment bin ich ziemlich erschöpft, aber meistens gut drauf (nen schlechten Tag hat man ja immer mal dazwischen…). Es ist viel zu tun, das hat sich seit meinem letzten Artikel nicht geändert, und meine Pläne für das nächste halbe Jahr sind vielfältig und aufregend. Besuche von deutschen Freunden, strategischer Planungsworkshop mit dem forumZFD, Besuche bei anderen Freiwilligen in anderen Teilen der Philippinen, zwei Wochen Fortbildungskurse am Mindanao Peacebuilding Institute zu den Themen Konflikttransformation und Peacebuilding Mechanismen in indigenen Gemeinschaften in Mindanao, eine Asienreise (Bangkok, Kuala Lumpur, Singapur und Yogyakarta (Daniels Kommentar dazu: „Städtereise durch Asien? Ist ja widerlich!“ – aber wir werden zumindest von Bangkok und Yogyakarta aus einige Trips ins Umland unternehmen)),  ein Fortbildungsworkshop zum Do-No-Harm Prinzip in der Friedensarbeit und, und, und… dazu kommt selbstverständlich die ganz normale Arbeit im Büro (ich habe zwei Ideen für eigene Projekte, die ich aber erstmal ein bisschen ausarbeiten will, bis ich darüber berichte), ein bisschen Sport, ein bisschen Spass mit Freunden und seit neuestem auch wieder verstärktes Engagement bei BIMUN/SINUB aus Übersee.

Puh. Ich bin irgendwie schon völlig alle, wenn ich das nur lese. Aber auch total aufgeregt. Ich muss nur mal ein bisschen atmen und schlafen in den nächsten Wochen, dann kann es losgehen. Yay!

Und was hab ich gelernt in den letzten sechs Monaten?

Vor allem ist mir klargeworden, wie aufwendig und schwierig es ist, ein Projekt der Entwicklungszusammenarbeit in einem fremden Land aufzubauen und durchzuführen. Und damit ist das Hauptziel meines Aufenthalts hier schon fast erreicht – einen ehrlichen Eindruck von der EZ zu bekommen, nachdem ich im Studium zwar auch viel Kritisches zur EZ gelesen habe, aber man sich ja eigentlich nie wirklich vorstellen konnte, was die ganz normalen Stolpersteine in der alltäglichen Arbeit sind. Man lernt auch über sich einiges, wenn man so weit weg ist und sich in so einer fremden Kultur einleben muss, aber was genau das ist, kann ich noch nicht wirklich sagen… ist ja meisten schwer zu greifen sowas. Bin mal gespannt, ob ihr findet, dass ich mich sehr verändert habe, wenn ich wiederkomme!

Denn ja – auch die Gedanken an die Rückkehr werden jetzt konkreter. Ich habe gemerkt, wie schnell solche 6 Monate rumgehen, also wieso sollten mir die nächsten 6 länger vorkommen? Die Vorfreude aufs Wiedersehen wächst!

In dem Sinne, heute mal wieder ohne Bilder, aber dafür nachdenkliche/glückliche/erschöpfte/vorfreudige Grüße,

eure Lara



Busuanga & Manila

12 02 2011

Liebste Freunde, Familie, interessierte Unterstuetzer oder zufaellig-ueber-diesen-Blog-Stolperer (denn die Wege des Internet sind ja unergruendlich),

auch diese Etappe ist wieder rasend schnell vorbei gewesen. Damit meine ich den Urlaub in Busuanga und das Zwischenseminar in Manila – aber auch, dass in zwei Wochen meine erste Haelfte hier auf den Philippinen abgelaufen ist. Wahnsinn!

Der Urlaub war toll. Ich war ja wie erwaehnt mit mir groesstenteils vorher unbekannten Menschen unterwegs und das war einfach total unproblematisch, entspannt, lustig und harmonisch. Wir haben zwischenzeitlich erwaegt, einfach in unserem traumhaften Cottage zu bleiben und eine WG zu gruenden. Die Unterkunft war auch Holzpfaehlen direkt aufs Wasser gebaut, es ging immer eine leichte Brise und durch die Luecken im Wohnzimmerboden konnte man Zebrafische beobachten. sooooo schoen! Viel will ich gar nicht erzaehlen, da lass ich lieber die Bilder sprechen, aber wir haben zwei Motorradtouren ueber die Insel gemacht, einen Tag mit einem kleinen Boot von Inselchen zu Inselchen gehuepft (Island Hopping) und ansonsten viel Wizard gespielt, Quatsch gemacht, gegessen, Family Guy geguckt und viiiiiel gelacht. Hier die Fotos!

In diesem Gewusel von Holzgebaeuden auf dem Wasser war auch unser Cottage.

In diesem Gewusel von Holzgebaeuden auf dem Wasser war auch unser Cottage.

Kings and Queens of the Road... Sonnenbrandgefahr nicht zu unterschaetzen!

Kings and Queens of the Road... Sonnenbrandgefahr nicht zu unterschaetzen!

ernsthaft und serioes wie immer!

Malte und ich. ernsthaft und serioes wie immer! (die Kuh wundert sich auch)

Island Hopping... ohne Worte.

Island Hopping... ohne Worte.

einsame Lagunen wie im Paradies!

einsame Lagunen wie im Paradies!

Markt in Coron. Lecker Obst (Malte und Ibo haben pro Tag, zusaetzlich zu vier Mahlzeiten, ein Kilo Bananen verdrueckt. Wir waren sozusagen Stammgaeste hier.)

Markt in Coron. Lecker Obst.

Ibo und ich. Das Licht bei Sonnenuntergang war ein Traum.

Ibo und ich. Das Licht bei Sonnenuntergang war ein Traum.

Sonnenuntergang. Aussicht von unserem Wohnzimmer!!!

Sonnenuntergang. Aussicht von unserem Wohnzimmer!!!

Und nach dieser entspannten Woche in wunderschoener Natur kam dann Manila… laut, verstopft, dreckige Luft. Im Vergleich zu Coron der absolute Kulturschock, aber selbst Davao als zweitgroesste Stadt der Philippinen kommt da nicht dran. War zwar mal ganz gut, eine Woche in der Hauptstadt des Landes zu erleben, wo ich ein Jahr verbringe, aber das reicht mir jetzt auch. Allein die Tatsache, dass man immer 1 bis 1,5 Stunden einrechnen muss, um von A nach B zu kommen, wuerde mir schrecklich auf die Nerven gehen. Ein Highlight war der Ausflug nach Chinatownzum chinesischen Neujahrsfest. Die grosse Parade wurde zwar aus uns immer noch unergruendlichen Motiven auf den naechsten Tag verschoben, sodass wir sie verpasst haben, aber ich habe trotzdem ein paar Drachen gesehen. Und natuerlich ein Feuerwerk (jetzt ist auch fuer mich endlich der Jahreswechsel glaubwuerdig… nen Monat zu spaet, aber immerhin!)

Der ganz normale Verkehrswahnsinn in dieser Stadt.

Der ganz normale Verkehrswahnsinn in dieser Stadt.

und das Gleiche dann nochmal bei Nacht... ich liebe dieses Bild!

und das Gleiche dann nochmal bei Nacht... ich liebe dieses Bild!

Chinatown!

Chinatown!

bunt und laut! der erste gesichtete Drache in der linken unteren Ecke!

bunt und laut! der erste gesichtete Drache in der linken unteren Ecke!

Kabelsalat extraordinaire!

Kabelsalat extraordinaire!

tolle Atmosphaere :)

tolle Atmosphaere 🙂

hmmmm... tasty dumplings ;)

hmmmm... tasty dumplings 😉

unsere Freiwilligengruppe. man mag es ja nicht glauben, aber der Typ neben mir war aufm Erftgymnasium und seine Grosseltern wohnen noch in Quadrath. die Welt ist so winzig!

unsere Freiwilligengruppe. man mag es ja nicht glauben, aber der Typ neben mir war aufm Erftgymnasium und seine Grosseltern wohnen noch in Quadrath. die Welt ist so winzig!

wrrroooaaaarrrrr!!!

wrrroooaaaarrrrr!!!

Das Zwischenseminar an sich war gut und hat einige Denkanstoesse gegeben, dabei geholfen, den eigenen bisherigen Lern- und Entwicklungsprozess zu reflektieren und Plaene fuer die naechste Haelfte zu schmieden. Der gegenseitige Austausch (wir waren 12 Freiwillige auf dem Seminar, die in unterschiedlichsten Teilen der Philippinen stationiert sind) zu Erfahrungen und Problemen war super interessant und oft hilfreich.

Gruppentherapie.

Gruppentherapie.

Unser Programm. Und es waere kein ICJA-Seminar, wenn nicht auch wirklich ALLES an die Wand gepappt wuerde ;)

Unser Programm. Und es waere kein ICJA-Seminar, wenn nicht auch wirklich ALLES an die Wand gepappt wuerde 😉

Hier arbeiten wir gerade an Plaenen fuer die naechsten 6 Monate und fuer die Zeit nach unserer Rueckkehr nach Deutschland. Im Hintergrund: Mehr Wanddekorationen im ICJA-Stil.

Hier arbeiten wir gerade an Plaenen fuer die naechsten 6 Monate und fuer die Zeit nach unserer Rueckkehr nach Deutschland. Im Hintergrund: Mehr Wanddekorationen im ICJA-Stil.

Tja, und jetzt bin ich seit einer knappen Woche wieder in Davao. Ich muss sagen – ich habs ein bisschen vermisst. In den 14 Tagen, in denen ich weg war, haben mir viele liebe Leute SMS geschrieben, dass ich fehle und wann ich „nach Hause“ komme. Das hat mich sehr geruehrt. Es tut gut, wieder hier zu sein! Auch wenn diese Woche absolut verrueckt war, was Arbeit und Krisenmanagement anging. Aber ich bin lieber beschaeftigt als unausgelastet und in stressigen Situationen bluehe ich ja bekanntermassen auf. Dass meine Kreditkarte aufgrund eines Softwarefehlers gesperrt wurde, war unnoetig, aber auch das kriegt man geregelt. Und fuer die Momente, wo es mir mal nicht so gut geht, gibt es echt viele liebe Menschen, die mich aufmuntern.

Insofern schicke ich mal wieder ganz viele herzliche Gruesse nach Hause und mache weiter mit meiner to-do-Liste 😉 Bis bald!

Eure Lara



nochmal eben kurz…

22 01 2011

… bevor ich wieder fuer zwei Wochen abhaue aus Davao!

Bin jetzt also wieder drei Wochen im Buero gewesen und es war ziemlich viel zu tun. Alle waren sie wieder da, die Abrechnung fuer 2010 sowie die Budgetplanung fuer 2011 muessen gemacht werden, die Programmleitung wechselt zum 01.03., der neue Kollege wird allmaehlich eingearbeitet, und dazu kommt ja auch noch das Tagesgeschaeft. Ich habe zwar mit Finanzen gar nichts und mit Einarbeitung nur am Rande was zu tun, aber wenn alle hin und her wuseln, ist die Stimmung doch deutlich energischer und irgendwo faellt immer was an. Mir gefaellts! Ausserdem war auch das Team aus Cotabato (field office in Zentralmindanao, wo ich nicht hin darf) wieder fuer anderthalb Tage da. Es ist immer schoen, die anderen Kollegen zu sehen und ausserdem was von der Planung fuer die Aktivitaeten ausserhalb Davaos mitzubekommen.

Mein eigenes Projekt ist auch ein ganzes Stueck vorangekommen. Ich habe ja von Olivia die letzten Schritte der Produktion einer Broschuere zum Konflikt in Zentralmindanao uebernommen und die deutsche Version wurde dann im November 2010 fertig. Jetzt bin ich seitdem dabei, die Erstellung der englischen Ausgabe zu koordinieren und in dieser Woche ist das Layout fertig geworden. Jetzt kommt noch ein letzter Korrekturdurchgang von Seiten der Geschaeftsstelle in Bonn, und dann ist es hoffentlich fertig!

Die endgueltige Fertigstellung muss aber noch bis Anfang Februar warten, weil ich bis zum 06.02. nicht in Davao weilen werden. Morgen geht es ganz frueh los (breche um 5.30 zum Flughafen auf – wuaergs), dann treff ich mich im Laufe des Vormittags mit drei anderen Freiwilligen in Manila am Flughafen und dann fliegen wir zusammen fuer eine Woche Urlaub nach Coron/Busuanga (das ist eine kleine Insel, noerdlich von Palawan gelegen). Und im Anschluss haben wir gemeinsam mit noch weiteren Freiwilligen das Zwischenseminar, das zum weltwaerts-Programm gehoert. Da soll sichergestellt werden, dass es uns gut geht und so ein paar Zwischenergebnisse gesammelt werden, glaub ich. Naja, ich lass mich mal ueberraschen. Hatte ja bei meinem Vorbereitungsseminar eigentlich auch keine Ahnung, was mich da erwarten wuerde. Und es war trotzdem gut.

Ansonsten gibt es keine grossen Veraenderungen in Davao. Ich bin immer noch mit den gleichen Leuten befreundet, letztes Wochenende war wieder ein Bootstrip mit schnorcheln und tauchen (uebrigens kein Sport fuer mich glaub ich, ich hab es mal kurz ausprobiert und mich sehr unwohl gefuehlt… mal gucken, aber erstmal hab ich jetzt kein Beduerfnis nach einem ganzen Kurs), danach eine Geburtstagsparty. Alles entspannt meistens 🙂

Manchmal geht es mir allerdings auch nicht so gut. Das Weihnachtsheimweh habe ich einigermassen ueberwunden und zeitgleich bin ich auch die Erkaeltung losgeworden (Zufaelle gibts…), aber am Mittwoch hatte Pia dafuer schlimme Neuigkeiten. Sie arbeitet als Freiwillige zweimal die Woche in einem Heim fuer missbrauchte Maedchen, und am vergangenen Wochenende wurde eine 18jaehrige auf dem Weg zum College im Jeep erschossen. Man vermutet, dass es der Vergewaltiger war, der sich jetzt der einzigen Zeugin entledigt hat. Und man kann wahrscheinlich nichts nachweisen. Es kann zwar gut sein, dass der Typ es aufgrund der Selbstjustiz des regierenden Buergermeisters nicht ueberleben wird, aber diese Haerte scheint ja nicht auszureichen, um Menschen von solchen Taten abzuschrecken. Ich finde es einfach nur schrecklich und war ziemlich traurig, nachdem ich es gehoert habe. Aber machen kann man trotzdem nichts und man muss mit dieser Ungerechtigkeit irgendwie klarkommen. Naja.

Dieses Mal gibt es keine Bilder, aber im Februar berichte ich dann auch visuell untermalt von Busuanga und Manila.

Ich hoffe es geht euch allen gut und ich entschuldige mich bei allen, die noch auf Emails von mir warten. Oben steht ja, wieso ich nicht so viel Zeit und Nerv hatte. Und von allen, die mich dauernd beim skypen versetzen, erwarte ich Kniefaelle und Kaesekuchen, wenn ich nach Hause komme!

Ich hab euch lieb, auch die treulosen Tomaten unter euch! Bis bald!

Eure Lara



Frohes neues Jahr!

8 01 2011

Hallo ihr Lieben!

Auch wenn es urspruenglich nicht geplant war, dass ich nur einmal pro Monat blogge, scheine ich es momentan nicht oefters zu schaffen. Tut mir sehr leid, aber dafuer versuche ich mich mit vielen Fotos zu entschaedigen… und ausserdem auch immer wieder individuelle Emails zu schreiben!

Nun denn – ich hoffe, ihr hattet ein wunderschoenes Weihnachtsfest in den deutschen Schneemassen (oder wo auch immer ihr euch so rumtreibt… habe gehoert, in Kasachstan sind es seit Wochen minus 30 Grad… brrr) und seid gut in 2011 reingekommen. Ich werde mal ein bisschen berichten, wie Weihnachten und Silvester hier so waren.

Mein erstes Weihnachten weit weg von zu Hause in einer voellig fremden Klimazone war schon etwas seltsam. Man kann sozusagen behaupten, es waere gar nicht Weihnachten gewesen. Die Filipinos singen zwar mit wachsender Begeisterung Weihnachtslieder (in den Wochen vor den Feiertagen ziehen Kindergruppen durch die Strassen und singen allen, die es hoeren wollen (und auch denen, die es nicht hoeren wollen) was vor – kurz vor Weihnachten selbst gehen dann auch Gruppen von Erwachsenen rum), dekorieren alles mit bunten blinkenden Lichtern und essen in Massen, aber bei mir ist die richtige Stimmung nicht aufgekommen. Wir haben hier in Davao in der Adventszeit mit Freunden zwei Weihnachtsparties gehabt, bei denen wir Karaoke gesungen und Werwolf gespielt haben. Und dann gab es noch ein Jahresabschlusstreffen vom gesamten forumZFD Team, das war sehr gemuetlich und es haben sich endlich mal alle Kollegen aus Davao, Cotabato und Butuan kennengelernt (mit einigen hatte ich vorher nur per Email kommuniziert). Aber keine selbstgebackenen Kekse, kein Gluehwein, draussen sitzen im T-Shirt nachts, kein Weihnachtsbrunch am 23. Dezember mit den anstrengendsten Freunden der Welt, keine Muppets-Weihnachtsgeschichte, kein Baum schmuecken. Wie sehr solche Rituale doch die Stimmung beeinflussen!

gute Laune beim Karaoke :)

gute Laune beim Karaoke 🙂

Um dem Heimweh zu entkommen, bin ich mit zwei anderen Freiwilligen (Linda und Pia, aus Oesterreich und Deutschland) fuer zehn Tage nach Palawan geflogen. Wir haben dort in einem sehr einfachen Cottage gelebt, am Strand rumgegammelt, lecker Meeresfruechte gegessen, eine Bootstour zu kleinen Inselchen mit huebschen Lagunen gemacht, einen unterirdischen Fluss befahren und generell viel gequatscht, gelacht, gelesen und entspannt. Es war sehr seltsam, auf einmal voelliger Tourist zu sein, denn in Davao kennen wir uns mittlerweile ja zumindest schon einigermassen aus und fuehlen uns ein bisschen heimisch. Hat aber interessanterweise dazu beigetragen, dass wir uns alle drei sehr schnell so gefuehlt haben, als ob wir voellig woanders waeren, und das hat gegen das Heimweh geholfen.

Palawan besticht vor allem durch eine schoene Landschaft, ansonsten hat es touristisch nicht so viel zu bieten. Aber wer gern schwimmt, schnorchelt und taucht, hat hier Spass. Und der unterirdische Fluss war auch ziemlich toll.

Ausblick vom Strand in El Nido, Palawan

Ausblick vom Strand in El Nido, Palawan

Die andere Seite der Bucht in El Nido... die Sonner glitzert so schoen auf dem Wasser!

Die andere Seite der Bucht in El Nido... die Sonner glitzert so schoen auf dem Wasser!

nette Bars am Strand mit Livemusik und gutem Seafood... das Leben kann so schoen sein!

nette Bars am Strand mit Livemusik und gutem Seafood... das Leben kann so schoen sein!

Palmenwald mit Strand dahinter. Unser ganz privates Tropenparadies, ausser uns waren vielleicht noch 6 Leute da an dem Tag!

Palmenwald mit Strand dahinter. Unser ganz privates Tropenparadies, ausser uns waren vielleicht noch 6 Leute da an dem Tag!

Die drei Grazien! v.l.n.r.: Linda, Lara (mit kurzen Haaren!) und Pia

Die drei Grazien! v.l.n.r.: Linda, Lara (mit kurzen Haaren!) und Pia

Bootsausflug.

Bootsausflug.

Hihi. Was macht der am Strand??

Hihi. Was macht der am Strand??

In Bussen und Jeeps wird nicht auch nur ein Kubikzentimeter Platz verschwendet!

In Bussen und Jeeps wird nicht auch nur ein Kubikzentimeter Platz verschwendet!

In Wirklichkeit waren wir auf Dagobah und nicht auf Palawan...

In Wirklichkeit waren wir auf Dagobah und nicht auf Palawan...

... und Yoda hat sich als Leguan verkleidet!

... und Yoda hat sich als Leguan verkleidet!

echtes Urwaldfeeling mit frechen Affen!

echtes Urwaldfeeling mit frechen Affen!

Und da gehts in den unterirdischen Fluss. Die Fotos von innen sind leider nichts geworden, da war es halt zappenduster. Aber ganz schoen beeindruckend, wir sind fast 2 km in den Berg gefahren.

Und da gehts in den unterirdischen Fluss. Die Fotos von innen sind leider nichts geworden, da war es halt zappenduster. Aber ganz schoen beeindruckend, wir sind fast 2 km in den Berg gefahren.

Silvester haben wir wieder in Davao verbracht. Das war eher eine ruhige Angelegenheit, da der strenge Buergermeister, der hier seit 8 Jahren oder so kraeftig aufraeumt (googelt mal „Davao Death Squads“… da wird einem echt anders), Feuerwerk verboten hat. Linda und ich waren bei Dennis und seiner Familie eingeladen. Filipinos verbringen Silvester oft mit ihrer Familie und gehen dann erst spaeter raus, wenn ueberhaupt. Im Prinzip haben wir vor allem viel gegessen – wie koennte es auch anders sein – und dann hab ich den ganzen Abend mit Dennis auf der Terasse gesessen, Wein getrunken und gequatscht, waehrend Linda in der Haengematte neben uns geschlafen hat. War ein netter Abend, aber irgendwie auch nicht wirklich Silvester. Nunja, naechstes Jahr kann ich ja dann wieder Raclette machen, Dinner for One gucken, mit Sekt anstossen und Feuerwerk gucken. Freu mich schon drauf!

sind die nicht sympathisch?

sind die nicht sympathisch?

Silvester Stilleben

Silvester Stilleben

Dencioooooo!!!

Dencioooooo!!!

ich sammle jetzt Haengemattenbilder von mir, hehe!

ich sammle jetzt Haengemattenbilder von mir, hehe!

Und jetzt bin ich seit einer Woche wieder im Buero. Die anderen sind fast noch alle im Urlaub, sodass es ziemlich ruhig ist. Ich habe einen neuen Kollegen, der das Team in Cotabato verstaerken wird, am Flughafen abgeholt und ihm ein bisschen die Stadt sowie die Sprachschule gezeigt, meinen Schreibtisch aus meinem kleinen Einzelraum in den grossen Hauptraum umgeraeumt (Ruhe und Privatsphaere sind ja nett, aber ich fuehle mich wohler, wenn um mich rum Leute sind) und halt den Kram erledigt, der so anfiel.

Freue mich, wenn der Rest der Bande zu Beginn der kommenden Woche wiederkommt und im Buero mehr los sein wird. Und Anfang Februar habe ich schon mein Zwischenseminar. Vorher fliege ich mit einigen anderen Freiwilligen, die an dem Seminar teilnehmen werden (einen davon kenne ich vom Vorbereitungsseminar) eine Woche nach Busuanga und das Seminar selber ist dann in Manila. Es wird also nicht langweilig hier.

Ich hoffe euch geht es allen gut und der fiese nasskalte Matschwinter macht euch nicht allzusehr fertig. Ich habe mich diese Woche dank eiskalter Klimaanlage im Kino erkaeltet, bin aber schon wieder einigermassen fit.

So weit, so gut.

Es gruesst euch ganz herzlich,
eure Lara



Mindanao Week of Peace

5 12 2010

Ihr Lieben,

und schon ist der Dezember angebrochen… die Zeit rast förmlich! Das erste Viertel ist rum und es geht mit Riesenschritten auf Weihnachten zu. Meine Gedanken und Erlebnisse zur Adventszeit spare ich mir aber noch bis nächste Woche auf, denn es gibt von der Arbeit zu berichten. Bis zum 3. Dezember wurde hier die “Mindanao Week of Peace” begangen. Diese Woche wurde von einer Organisation namens “Bishops Ulama Conference” – einem Forum für interreligiösen Dialog – vor einigen Jahren ins Leben gerufen, um dem Friedensprozess ein größeres öffentliches Profil zu geben. Während der Woche finden also überall auf Mindanao sogenannte awareness-raising Veranstaltungen statt, mit denen man hofft, eine immer breitere Masse zu erreichen und mehr Unterstützung für den Friedensprozess zu mobilisieren.

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Da ist das forumZFD natürlich mit dabei. Gemeinsam mit einer unserer Partnerorganisationen AFRIM (Alternative Forum for Research in Mindanao) haben wir eine Veranstaltungsreihe organisiert, die in fünf Universitäten in Davao und Umgebung stattfand. Das Event mit dem Namen: “Understanding the Mindanao Conflict: A Peace Forum Series” zielte vor allem darauf ab, ein größeres Verständnis für die historischen Wurzeln des Konflikts und die berechtigten Positionen aller beteiligten Parteien zu schaffen.

Ich war an der Vorbereitung nicht beteiligt, konnte aber an zwei der fünf Veranstaltungen teilnehmen. Der Ablauf war ungefähr folgendermaßen: Alle Mitarbeiter vom forumZFD und von AFRIM sowie die beiden externen Referenten waren pünktlich da. Dann haben wir eine Stunde gewartet, bis es wirklich losgehen konnte. Den Auftakt machten dann die gastgebenden Unis, meistens ein besonders engagierter Student (in diesem Fall steht die männliche Form für beide Geschlechter – sorry meine Feministenfreunde, ich bin jetzt mal faul!) und ein Mitglied des Lehrkörpers. Dann gab mein Kollege Daniel einen kurzen Überblick und vor allem eine Erklärung, was das Ganze sollte.

Danach begann der inhaltliche Teil. Unser erste Referent, Br. Karl Gaspar ist ein exzellenter Redner und hat einen tollen Rundumschlag über die Geschichte Mindanaos präsentiert. Ich war völlig hin und weg – es ist sehr, sehr selten, dass ich jemandem anderthalb Stunden lang begeistert zuhören kann. Seine Präsentation erklärte, wie der Einfluss des Islams über den Handel im Mittelalter auf die Philippinen kam (übrigens ohne Zwang und Kolonisierung, das war mir vorher nicht ganz so klar gewesen), wie vor allem der Süden der Philippinen lange in Sultanaten organisiert war. Als dann im 16. Jahrhundert die Spanier kamen, brachten sie Katholizismus mit. Drei Punkte, die hier erwähnenswert sind: Erstens: Der erste Entdeckungs- bzw. Kolonisierungsversuch scheiterte – Magellan wurde auf den Philippinen von einem Stammeshäuptling getötet. Zweitens: Man muss sich in Erinnerung rufen, dass die Spanier vorher ziemlich schlechte Erfahrungen mit Muslimen gemacht hatten, als die Araber Teile der iberischen Halbinsel erobert hatten. Und drittens: Dieses negative Bild vom Islam übertrugen sie direkt auf die islamisierte Bevölkerung des neu entdeckten Landes, samt des Namens. Bis heute werden die Muslime in Mindanao “Moro” genannt, der spanische Name für “Mohr”, was ursprünglich abwertend war. Mittlerweile hat die Unabhängigkeitsbewegung das aber umgedeutet und verwendet den Begriff als identitätsstiftendes Merkmal im Widerstand gegen die philippinische Zentralregierung.

Karl und seine Praesentation. Sorry fuer die schlechte Qualitaet.

Karl und seine Praesentation. Sorry fuer die schlechte Qualitaet.

Ich werde nicht weiter ins Detail gehen, aber Brother Karl hat sehr anschaulich gezeigt, dass die Siedlungspolitik der amerikanischen Kolonialregierung und später der philippinischen Zentralregierung im 20. Jahrhundert, durch die christliche Siedler Land auf Mindanao übertragen bekamen, den muslimischen Gemeinden und anderen indigenen Bevölkerungsgruppen ihr angestammtes Land quasi stahl. Und dass die Dämonisierung des Islams, die mit den Spaniern anfing, bis heute dazu führt, dass Hass und Angst vor dem Unbekannten die Beziehungen zwischen Christen und Muslimen auf den Philippinen vergiften.

Das Publikum. Ich finde philippinische Schueler und Studenten sind unglaublich brav und konzentrieren sich viel besser, als man das von zu Hause gewoehnt ist.

Das Publikum. Ich finde philippinische Schueler und Studenten sind unglaublich brav und konzentrieren sich viel besser, als man das von zu Hause gewoehnt ist.

Ich hatte das Vergnügen, den anderthalbstündigen Vortrag zu filmen. Ohne Stativ. Da lohnten sich die Muskeln, die ich durch das Yoga mittlerweile ein bisschen antrainiert habe, doch direkt mal. Wenn es was geworden ist, machen wir aus dem Video vielleicht auch was zur weiteren Verwendung.

Auf diesen Teil folgte ein kurzer Film, den das forumZFD im Frühjahr 2010 gemeinsam mit einigen zivilgesellschaftlichen Organisationen gedreht hat. “Mindanao: Stimmen für den Frieden” zeigt vor allem, wie der Konflikt die Binnenflüchtlinge beeinflusst (die Philippinen waren 2008 das Land mit der höchsten Zahl an Binnenflüchtlingen, nachdem das letzte Friedensabkommen gescheitert war) und zeigt Beispiele, wie sich Menschen auf Mindanao für den Frieden einsetzen. Ich hoffe, der Film wird irgendwann mal auf der forumZFD Homepage hochgeladen, dann kann ich ihn verlinken.

Zum Abschluss hat dann Syrian Bai Sancopan von ihren Erfahrungen als Binnenflüchtling berichtet. Sie hat lange in Flüchtlingscamps gelebt und engagiert sich als Betroffene dafür, dass die Stimmen der Vertriebenen im Friedensprozess gehört werden und stärker berücksichtigt werden. Leider war ihr Vortrag komplett auf Tagalog, sodass ich vom Inhalt kaum was verstanden habe. Aber es schien sehr bedrückt und emotional und die Schüler/Studenten hingen an ihren Lippen. Es war sehr bewegend trotz Sprachbarriere. Im anschließenden offenen Forum konnte das Publikum Fragen stellen und Karl und Syrian haben geantwortet. Diese Runde hat das ganze Event schön abgerundet.

Syrian am Rednerpult.

Syrian am Rednerpult.

Fragerunde.

Fragerunde.

Insgesamt würde ich sagen, dass die Veranstaltung sehr informativ war und von den Zuhörern mit großem Interesse aufgenommen wurde. Es hat Spaß gemacht, mal zu sehen, wie unsere Arbeit konkret umgesetzt und rezipiert wird. Ich hoffe, für euch war das auch mal interessant.

Bis bald also,
viele liebe Grüße und Umarmungen,

eure Lara



Allerheiligen am Strand und andere tropische Maerchen

15 11 2010

Hallo, good afternoon, salut, buona sera & maayong hapon!

Obwohl mir von gewissen aufmuepfigen juengeren Schwestern versprochen wurde, dass sie nach Davao kaemen, falls ich nicht bald mal wieder was Richtiges bloggen wuerde, ist hier der lang und heiss ersehnte neue Blogeintrag. (Esther, das naechste Mal nehme ich dich beim Wort!)

Als kleine Entschaedigung fuer lange Wartezeiten habe ich noch ein paar Fotos im Oktoberartikel hochgeladen. Es gibt wie gesagt technische Probleme, da mein Computer den Geist aufgegeben hat und der PC auf der Arbeit mit Linux arbeitet, was mit meiner Kamerasoftware nicht kompatibel ist… aber jetzt habe ich eine Uebergangsloesung gefunden, das hat aber ein bisschen Zeit gekostet.

Es ist schon Mitte November, aber das faellt mir irgendwie schwer zu glauben. Es ist halt heiss und sonnig die meiste Zeit, das findet mein Koerper seltsam. Habe in den letzten Wochen auch Schlafprobleme und wenig Appetit gehabt. Wird zwar allmaehlich besser, aber ich glaube, mein Biorhythmus vollzieht gerade noch eine schwierigere Anpassungsphase. Andererseits konnte ich den 1. November am Strand verbringen, was wohl ein grossartiger Vorteil des Lebens in den Tropen ist. Ausserdem haben wir gerade das dritte lange Wochenende in vier Wochen, das ist natuerlich auch super!

Die Begruessung gibt schon einen kleinen Hinweis darauf, dass ich mittlerweile sprachliche Fortschritte mache. Besuche seit 3 Wochen einen Intensivkurs Cebuano und versuche, soviel Grammatik und Vokabular in mein Gehirn zu packen wie moeglich. Da ich einen verkuerzten Kurs mache, und Cebuano voellig anders aufgebaut ist als alles, was ich bisher gelernt habe, war ich gegen Ende der letzten Woche ziemlich frustriert. Ich kriege zwar gutes feedback von meinen Lehrern, aber ich bin gerade an einem Punkt, wo ich das Gefuehl habe, dass ich nicht noch mehr lernen kann und dass ausserdem das meiste, was ich letzte Woche noch konnte, schon wieder verloren geht, weil sich in meinem Kopf alles vermischt. Ich erspare euch detaillierte Beschreibungen, aber lasst mich nur sagen, dass es keine Subjekte und Objekte gibt, und man dafuer ungefaehr 40 verschiedene Affixe an die Verben anhaengt. Dazu kommen unzaehlige kleine Partikel, die je nach Kontext etwas voellig anderes bedeuten koennen und die man nicht immer findet, weil sie gemeinerweise direkt an Woerter angehaengt werden, wodurch der Wortstamm etwas obskur wird. Oh, und die kulturelle Neigung zu Indirektheit und Ueberinterpretation wird auch in voellig schleierhaften Satzstrukturen abgebildet. Ich bin begeistert. Naja, immerhin verstehe ich schon mehr auf dem Markt und im Jeep und so, das ist ja schonmal etwas. Ich habe noch eine Woche Sprachkurs und danach muss ich dann versuchen, mit meinen Freunden zu ueben. Filipinos finden es uebrigens immer ziemlich lustig, wenn Weisse versuchen ihre Sprache zu sprechen, aber es ist eine positive Ueberraschtheit, die sie lachen laesst. Generell sind sie es naemlich nicht gewoehnt, dass man sich die Muehe gibt. Wenn sie sich ueber meine Brocken wie wahnsinnig freuen und lachen, wenn ich zu bezahlen versuche, freue ich mich auch immer. (Papa, erinnerst du dich noch an die franzoesische Baeckereiverkaeuferin auf dem Campingplatz, die immer gelacht hat, wenn ich als Sechsjaehrige oder so versucht habe Franzoesisch zu sprechen? So aehnlich ist das hier auch.)

Ein paar Impressionen. Achja, die Schule gehoert einem Orden und bildet vor allem katholische Missionare aus. Ist aber trotzdem ganz nett und sie zwingen mich auch nicht, die Messe zu besuchen.

Grammatikunterricht. Die schoenen Hinterkoepfe gehoeren zu Sister Bless und Brother Gustavo, zwei meiner vier Klassenkameraden.

Grammatikunterricht. Die schoenen Hinterkoepfe gehoeren zu Sister Bless und Brother Gustavo, zwei meiner vier Klassenkameraden.

Vokabelhefte... eine alte Liebe erwacht wieder zum Leben ;-)

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Vokabelhefte… eine alte Liebe erwacht wieder zum Leben 😉
Francois und ich geben vorruebergehend auf.

Francois und ich geben vorruebergehend auf.

Der schoene Garten der Sprachschule. In den Pavillons haben wir Einzelunterricht, z.B. Grammatikdrills oder Dialog.

Der schoene Garten der Sprachschule. In den Pavillons haben wir Einzelunterricht, z.B. Grammatikdrills oder Dialog.

In der Nacht vor meinem ersten Schultag hat es so heftig geregnet, dass die Strasse um die Ecke von meinem Haus komplett ueberflutet war. Ich musste die Hose hochkrempeln und durch wadenhohes Wasser waten (igitt!!), um einen Jeep zu bekommen… Strassen und Transport sind eine einzige Katastrophe, wenn es hier heftiger regnet. Und das kommt ja oefters mal vor. Ich glaube, es wird hier in Zukunft noch zu riesigen infrastrukturellen Probleme kommen, wenn alles so weiter waechst, aber nie in irgendwas wirklich investiert wird. Hatte an dem Tag leider keine Kamera dabei, aber ich habe ein Foto von einer typischen Strasse nach schwaecherem Regen:

Huebsch, nicht wahr?

Huebsch, nicht wahr?

Was meine Freizeit und meine Freunde angeht, bin ich auch weiterhin sehr froh hier. Gestern zum Beispiel war ich bei Freunden eingeladen, um einen ueberaus wichtigen Boxkampf anzugucken. Man muss dazu sagen, dass dieser Boxer, von dem ich vorher natuerlich noch nie gehoert habe, Pacquiao, anscheinend momentan die Boxgeschichte neu schreibt. Jedenfalls wenn man den Filipinos glaubt – ich habe ja keine Ahnung von dem Sport. Aber er hat gestern seinen achten Titel auf Weltniveau gewonnen, ich schaetze, das heisst schon was. Die sind jedenfalls alle total stolz auf ihn und verrueckt nach seinen Kaempfen. Die Kriminalitaetsrate sinkt auf Null, wenn er im Ring steht. Ich finde boxen zwar nicht spannend, aber Lindas Gastfamilie, mit der ich ja auch befreundet bin, hat ein paar Leute eingeladen, es gab mal wieder wahnsinnig leckeres Essen und es war einfach total gemuetlich. Haben den gesamten Sonntag gefaulenzt, Pacquiao hat gewonnen, abends gab es wieder Essen (hmmmm, Thunfisch!) und dann haben wir Mamma Mia geguckt. Sehr, sehr entspannt. Oder letztens hatte die Kali-Gruppe ein grosses Turnier und am Abend danach eine Party aufgrund ihres 13jaehrigen Bestehens, davon gibts auch ein paar Fotos:

Wunderbarer Abend. Erwaehnte ich schon, dass Filipinos Musik lieben und man ihnen nur eine Gitarre in die Hand druecken muss, damit sie den ganzen Abend gluecklich sind?

Wunderbarer Abend. Erwaehnte ich schon, dass Filipinos Musik lieben und man ihnen nur eine Gitarre in die Hand druecken muss, damit sie den ganzen Abend gluecklich sind?

Ruby und ich - glueckliche runde Gesichter ;)

Ruby und ich - glueckliche runde Gesichter 😉

Linda und Dennis. Meine beiden besten Freunde hier :)

Linda und Dennis. Meine beiden besten Freunde hier 🙂

Gleich geh ich mit Linda Kaffee trinken und spaeter bin ich bei Tania und Francois (meine schweizer Kollegin und ihr franzoesischer Mann, mit denen ich momentan im Sprachkurs bin) zum Tempeburger essen eingeladen. Tempe ist wohl eine Form indonesischer Tofu und die beiden lieben es. Da es bei mir im Haus ja nie Essen gibt, muss ich es immer nutzen, dass meine Freunde kochen koennen. Hehe 😉 Ausserdem sind die beiden auch super. Tania geht ab Januar leider in unser neues Buero in Butuan, im Norden, aber unsere gemeinsame Zeit hier in der Schule macht Spass.

Ich gruesse euch alle ganz herzlich, schreibt mir viele Emails und Kommentare!

Eure Lara



Lückenfüller

13 11 2010

Ein großes Hallo und eine kleine Entschuldigung für die längere Stilleperiode mal wieder,

ich kann immer noch berichten, dass es mir gut geht und dass es in Davao gut läuft. Aufgrund unvorhergesehener technischer Probleme und zu wenig Zeit, kann ich jetzt gerade leider immer noch nicht ausführlicher erzählen, ich hoffe, ihr verzeiht mir. Auf Emails antworte ich momentan relativ zügig, also falls es konkreten Informationsbedarf gibt, schreibt mir einfach!

Letzter Vertröster, versprochen! Bis bald!